<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437</id><updated>2011-07-08T02:48:05.184+02:00</updated><title type='text'>Sebastian Klammer | Blog</title><subtitle type='html'>News und Gedanken zu Gott und der Welt</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>40</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-5202894585232987132</id><published>2009-09-21T23:44:00.002+02:00</published><updated>2009-09-21T23:45:45.413+02:00</updated><title type='text'>Was ist eigentlich Arbeit?</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Was tun wir eigentlich, wenn wir arbeiten gehen? Mir ist das neulich durch den Kopf gegangen – während ich so da saß und eigentlich hätte arbeiten sollen – und ich habe mir überlegt, was das eigentlich bedeutet: arbeiten gehen. Und dabei fiel mir auf, dass Arbeit an sich eigentlich überhaupt nicht ausreichend gewürdigt wird - von der Entlohnung mal ganz zu schweigen. Nicht, dass das unbedingt etwas Neues wäre. Aber dennoch.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Was bedeutet es also, arbeiten zu gehen? Wir alle verfügen ja bekanntermaßen über genau ein Leben. Keins mehr, keins weniger. Also über eine bestimmte, endliche Zeit, die in eine Vielzahl kleinerer Zeitabschnitte unterteilt ist. Ungefähr wie bei Toastbrot in Scheiben: Ein großes Ganzes, das in viele kleinere Scheiben unterteilt ist. Mit dem Unterschied, dass das Leben mehr Scheiben hat - nämlich die Tage. Aber obgleich ihre Anzahl höher ist als zum Beispiel die Scheiben beim Toastbrot, ist sie dennoch begrenzt. Wenn ein Tag aus unserem Vorrat an Tagen vorbei ist, ist er weg und kommt nie wieder. Darin liegt ein weiterer, wichtiger Unterschied zum Toastbrot: wir können nämlich keine Scheiben nachkaufen. Ist ein Tag vorbei, ist unser Leben einen Tag kürzer und es gibt nichts, was wir daran ändern können. So weit so gut.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Nun fragen Sie sich natürlich: Was hat das Ganze jetzt mit Arbeit zu tun. Und ich antworte Ihnen: Eine ganze Menge! Was wir nämlich tun, wenn wir arbeiten gehen, ist Folgendes: Wir gehen hin und verkaufen Tage aus unserem Tagesvorrat. Der ja, wie wir wissen, begrenzt ist. Wir gehen also hin und verkaufen die Tage, die uns zur Verfügung stehen. Wir tun quasi gegen Entlohnung etwas anderes als das, was wir normalerweise mit unserem Tag tun würden, wenn wir die Möglichkeit hätten, uns frei zu entscheiden. Und das zumeist bei einer recht bescheidenen Entlohnung. Bei einem normalen deutschen Durchschnittsgehalt ist es doch so, dass das Geld ausreicht, um uns mit Nahrung, mit Unterkunft und vielleicht mit einer Transportmöglichkeit zu versorgen. Das heisst, wir können uns etwas zu essen kaufen, etwas zu trinken, die Miete, Strom und Auto bezahlen - und wenn der deutsche Durchschnittsverdiener sparsam ist, kann er sich etwas für den Urlaub zurück legen. Also für die Zeit, in der er tatsächlich das tun kann, was er tun würde, wenn er die Möglichkeit hätte, sich frei zu entscheiden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Auf den Punkt gebracht, bedeutet das: Wir gehen zu einer fremden Person und sagen ihr: Hör zu. Ich habe hier einen Haufen Tage in meinem Leben und anstatt damit zu machen, was mir gefällt, mache ich an diesen Tagen alles, was du willst. Und alles was du dafür tun musst, ist dafür zu sorgen, dass ich an diesen Tagen nicht verhungere. Wir verschenken also quasi unser gesamtes Leben und als Gegenleistung erwarten wir lediglich, dass uns jemand vor dem Verhungern bewahrt. Und uns pro Jahr 3 Wochen Auszeit gewährt, in denen wir tun können, was wir wollen. Was eigentlich ja unser gutes Recht wäre, denn es geht ja schließlich um unsere Tage, die, zusammengenommen, unser Leben ausmachen. Von dem wir ja nur das eine haben. Ist das nicht verrückt?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Das Ganze ist eine Folge unseres Fortschritts. Früher war das anders. Wir konnten mit unseren Tagen tun was wir wollten. Wir mussten uns allerdings auch mit Nahrung versorgen und das konnte ganz schön zeitaufwändig sein. Aber dennoch konnten wir im Großen und Ganzen tun, was wir wollten. Eigentlich ist es gar nicht so fortschrittlich, dass wir diese Freiheit aufgegeben haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Und während ich noch so da saß und grübelte, fiel mir etwas anderes auf. In der modernen menschlichen Gesellschaft herrscht im Allgemeinen die Ansicht, dass es die Arbeitgeber sind, die uns als Arbeitnehmer mit Arbeit versorgen. Uns damit quasi etwas Gutes tun. Doch das stimmt, genau betrachtet, so nicht wirklich. Man kann das Ganze auch aus einer ganz anderen Perspektive sehen, wenn man denn möchte. So könnte man sich die Frage stellen: Was ist ein Arbeitgeber eigentlich? Ein Arbeitgeber ist ein Mensch, der – zum Beispiel – eine Idee für ein tolles Produkt hat, das er verkaufen könnte. Allerdings ist er selbst nicht in der Lage, es zu produzieren. Dafür braucht er Leute, die sich damit auskennen. Allein mit der Idee für ein Produkt, das sich verkaufen ließe, kann man schließlich nicht viel anfangen. Allein von der Idee könnte man nicht einmal die Butter auf dem Brot bezahlen. Das kann der Arbeitgeber nur, weil er Arbeitnehmer hat. Also Leute, die sich damit auskennen, seine Idee zu produzieren und sie tatsächlich zu verkaufen. Der Arbeitgeber bezahlt seine Arbeitnehmer also dafür, dass sie ihm helfen, seine Idee in die Realität umzusetzen. Ohne sie wäre er vollkommen aufgeschmissen. Ist es deshalb nicht vielmehr so, dass es die Arbeitnehmer sind, die dem Arbeitgeber einen Gefallen tun? Und sollten sie dafür nicht eigentlich angemessener entlohnt werden? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-5202894585232987132?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/5202894585232987132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=5202894585232987132' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/5202894585232987132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/5202894585232987132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2009/09/was-ist-eigentlich-arbeit.html' title='Was ist eigentlich Arbeit?'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-2150128160946525420</id><published>2009-04-11T09:29:00.002+02:00</published><updated>2009-04-11T09:31:30.682+02:00</updated><title type='text'>Religionsunterricht - Freiheit für Berlin</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Am 26. April sollen die Berliner in einem Volksbegehren entscheiden. Und zwar darüber, ob in den Berliner Schulen neben dem Fach Ethik auch das Fach Religion als Wahlpflichtfach gelehrt werden sollte. Der Verein "Pro Reli" rührt fleißig die Werbetrommel: "Mehr Freiheit für Berlin" heißt es, und "Toleranz fördern". Und auf der Website von Pro Reli steht "Moralisch begründetes Verhalten" ganz weit oben. Doch um was für eine Art Wahl geht es denn eigentlich?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Da haben wir auf der einen Seite den bereits an den Schulen gelehrten Ethikunterricht. Dieser soll dabei helfen, Schüler zu verantwortungsvollem und wertbewusstem Handeln zu erziehen. Ethik und Moral sind humanistische Anliegen, unabhängig von einer religiösen Anschauung. Beim Ethikunterricht geht es um elementare Fragen des menschlichen Lebens. Er soll eine Orientierungshilfe zum Weltverständnis geben, ohne dabei eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen zu treffen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Auf der anderen Seite haben wir den Religionsunterricht. Auch dieser soll den Kindern eine Orientierungshilfe an die Hand geben und Fragen zu unserer Existenz auf der Welt beantworten helfen. Und ebenso wie der Ethikunterricht soll der Religionsunterricht Kinder unterschiedlicher religiöser Anschauungen vereinen – ein Vorhaben, das allein hinsichtlich der zumeist hinreichend aggressiv vertretenen Unterschiede zwischen den großen Weltreligionen schwer umzusetzen sein dürfte. Der Religionsunterricht setzt eine – wie auch immer geartete – Konfessionsangehörigkeit zum Verständnis der vermittelten Inhalte voraus. Der Grundtenor muss also lauten: Es gibt keine Moral ohne Gott. Keine Ethik ohne Gott. Ohne Gott (in welcher Form auch immer) ist kein moralisches, kein menschliches (im philosophischen Sinne) Miteinander in der Gesellschaft möglich. Immerhin knapp 140 Millionen Opfer, die allein die römisch-katholische Kirche in ihrer Geschichte hinterlassen hat, könnten zu diesem Punkt gewiss etwas anderes sagen – wenn sie denn noch etwas sagen könnten. Kurz: Der Religionsunterricht soll unseren Kindern dieselben moralische und ethische Werte vermitteln wie der Ethikunterricht – nur mit Gott als ultimativer Antwort und einer Geschichte, die den Schluss nahelegt, die Kirche(n) selbst seien als Vermittler eben dieser Werte so wenig geeignet wie kaum eine andere Organisation.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Hinzu kommt: Jedes Fach, das an deutschen Schulen gelehrt wird, muss auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen beruhen. Das trifft auf den Physikunterricht zu, auf die Mathematik, auf den Deutschunterricht, auf die Biologie, ja sogar auf die Kunst. Aber auf die Religion? Die Religion an den Schulen als Alternative zum Ethikunterricht aufzustellen, wäre ungefähr dasselbe als würde man ernsthaft in Erwägung ziehen, als Alternative zum Physik-Unterricht das Märchen von Rotkäppchen und dem Bösen Wolf zu erzählen. Die wissenschaftlich fundierten Grundlagen beider "Geschichten" wären sich im Wesentlichen gleich. Doch welche Werte würden wir unseren Kindern damit vermitteln? &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Pro Reli will mit seinem Religionsunterricht als Wahlpflichtfach das staatliche Monopol an den Berliner Schulen brechen. So schreiben sie es selbst auf ihrer Website. Doch verfassungsrechtlich ist das ein Problem, denn das staatliche Monopol an den deutschen Schulen ist vorgeschrieben. Es gibt in Deutschland eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Das ist so gewollt und das ist gut so. Aus diesem Blickwinkel betrachtet hat der Religionsunterricht an deutschen Schulen eigentlich überhaupt nichts verloren – und schon gar nicht als (Wahl-)Pflichtfach. Schulen sollen weltanschaulich neutral sein. Zwar hat sich Pro Reli das Wort "Neutralität" quasi auf die Stirn tätowiert, doch mal ernsthaft: Wie neutral kann Religion sein? Zwar werden "Gotteslästerer" heute nur noch in seltenen Fällen und an zumeist eher gottvergessenen (sorry) Orten auf der Welt gesteinigt, aber auch in Deutschland gibt es ausreichend Orte, an denen der Interessierte die Neutralität eifriger Religionsanhänger selbst erfahren kann. Und vielleicht kommt er sogar noch dazu, davon zu berichten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Pro Reli will die freie Wahl. Die freie Wahl zwischen Religion und Ethik – übrigens eine interessante Wahlmöglichkeit, die mir gerade erst ins Auge fällt: Religion oder Ethik. Treffender könnte man es kaum ausdrücken, selbst wenn man es versuchte! Wichtig sei dabei, so Pro Reli, dass alle Glaubensrichtungen im Unterricht gleichermaßen vertreten seien. Es soll um ReligionEN gehen, nicht um eine bestimmte Religion. Sehen wir uns also einmal an, wer alles für Pro Reli seine Stimme erhebt:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Pro Reli – das sind "engagierte Bürger aus dem Berliner Raum". Zu denen, so steht es im gleichen Satz, natürlich auch Religionslehrer und -lehrerinnen gehören. Neben vielen anderen, versteht sich. Zu den Unterstützern zählt, gleich an erster Stelle, das Erzbistum Berlin, gefolgt von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg. Dann haben wir die Jüdische Gemeinde zu Berlin ind den Dachverband der Türkisch-Islamischen Union. So weit so gut. Alle vertreten. Aber dann geht es weiter: In der Folge erscheinen als Unterstützer von Pro Reli: Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin, die Diakonie Berlin-Brandenburg, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter, der Evangelische Arbeitskreis der CDU, der CDU Landesverband Berlin, die Evangelische Kirche in Deutschland, die Deutsche Bischofskonferenz, der Bund katholischer Unternehmer, die Evangelische Jugend Berlin, die Evangelische Studierendengemeinde Berlin, der Bund der Deutschen katholischen Jugend im Erzbistum Berlin sowie die Katholische Elternschaft Deutschlands. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Fassen wir kurz zusammen: Pro Reli, deren Anliegen es ist, neutral moralische Werte in Form eines Religionsunterrichtes zu vertreten, wird unterstützt von 1 jüdischen Organisation, 1 türkisch-islamischen Organisation und - jetzt kommt der interessante Punkt - nicht weniger als 16 christlichen Organisationen, von denen 10 katholisch sind. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Da darf man sich schon die Frage, um was für eine Freiheit es für Berlin eigentlich gehen soll. Würde man Böses vermuten (was wir natürlich nicht tun), könnte man beinahe annehmen, die christlichen Kirchen, allen voran die Katholiken, würden Pro Reli und den Religionsunterricht als Wahlpflichtfach einfach dazu benutzen, einen Fuss in die Tür der staatlichen Schulen zu bekommen. Unter dem Mantel der Neutralität versteht sich. Wo diese Neutralität bliebe, wenn der Fuss erst einmal drin ist, wäre dann natürlich die nächste Frage. Doch deren Antwort wäre wahrscheinlich erst einmal irrelevant, sollte Pro Reli mit seinem Volksbegehren Erfolg haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Man muss sich also schon gut überlegen, wem man die ethische Erziehung seiner Kinder in die Hand geben will. Humanistisch, philosophisch ausgebildeten staatlichen Lehrern, die frei sind von religiösen Vorurteilen? Oder einer Organisation, die sich bei der Vertretung ihrer "menschlichen Weltanschauung" nicht gerade hervorgetan hat. Deren geistiges Oberhaupt noch heute Kondome als Teufelswerk bezeichnet und welches so starken ethische Werte vertritt, dass es als einer der letzten Staaten auf der Erde die Sklaverei abgeschafft hat – sogar noch nach England! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;Interessante Links als Alternative zu pro-reli.de:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-family:'lucida grande';"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"&gt;- Artikel zum Religionsunterricht beim Humanistischen Pressedienst: http://hpd.de/node/5397&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-2150128160946525420?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/2150128160946525420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=2150128160946525420' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/2150128160946525420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/2150128160946525420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2009/04/religionsunterricht-freiheit-fur-berlin.html' title='Religionsunterricht - Freiheit für Berlin'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-2188404422731176097</id><published>2008-09-10T02:20:00.002+02:00</published><updated>2008-09-14T13:54:26.922+02:00</updated><title type='text'>Die Kirche und die Menschliebe</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: lucida grande;font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Ich habe heute zufällig - wirklich zufällig - in die Sendung "Menschen bei Maischberger" hineingezappt und mir ist jetzt noch ganz schwindelig! Das war wie eine bizarre Zeitreise: 500 Jahre in nur ein paar Minuten. Wirklich mehr als man vertragen kann! Zu Gast waren Gloria Fürstin von Thurn und Taxis, von der ich bisher eigentlich keine so schlechte Meinung hatte, und Joachim Kardinal Meisner. Und beide saßen da, um ihre Buch "Die Fürstin und der Kardinal" zu besprechen. Besprochen wurde unter anderem die Liebe der Kirche zu den Menschen. Genauer gesagt: ihre Liebe zum Leben. Zum ungeborenen Leben. Denn beide, sowohl der Kardinal als auch die Fürstin, wurden nicht müde, vehement gegen die Abtreibung zu wettern, gegen künstliche Verhütung, gegen Kondome, gegen die Pille, gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, sogar gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ja ein alter Hut und eigentlich sollte es einen nicht mehr verwundern, aber ich bin immer wieder auf's Neue verblüfft darüber, wie sich ausgerechnet die katholische Kirche erdreisten kann, sich zur moralischen, ethischen Instanz in Fragen des Lebens zu erheben. Wirklich. Ist mir unbegreiflich. Wenn die Kirchenvertreter mit irgend etwas gesegnet sind, dann mit einem äußerst schwachen Gedächtnis. Immerhin hat sie sich die meiste Zeit ihrer fast zweitausendjährigen Geschichte nicht gerade von ihrer lebensbejahenden Seite gezeigt. Und das in einem Maße wie keine andere Institution, die jemals auf der Erde existiert hat. Es gibt verschiedene Organisationen, die sich eingehender mit dieser Thematik beschäftigt haben und es gibt Schätzungen, die einen Eindruck davon vermitteln, wie viel der katholischen Kirche am menschlichen Leben liegt. Diesen Schätzungen zufolge haben die katholische Missionsarbeit, die Inquisition, die Hexenverbrennungen und die Kreuzzüge nicht weniger als 132 Millionen Menschen das Leben gekostet. 132 Millionen - die übrigens teilweise auf überaus phantasievolle Weise in den Tod befördert wurden. Und das sind Schätzungen, die allein auf historisch belegten Zahlen basieren. Wie viele es wirklich waren, weiß kein Mensch. Aber nur mal so zum Vergleich: Deutschland hat heute gerade einmal 80 Millionen Einwohner. In ihrer Geschichte hat die katholische Kirche Deutschland also fast zweimal vollständig ausgerottet. Und da geht sie her und propagiert die Erhaltung des Lebens? Was für eine Schizophrenie ist das denn?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnte man anbringen - und Herr Kardinal Meisner hat dies auch tatsächlich getan - dass all dies vor mehr als 100 Jahren geschehen sei und heute nicht mehr passiert. Dafür entschuldigt, sich davon distanziert und die Geschehnisse verurteilt hat die Kirche bis heute allerdings nicht. Gut, Papst Johannes Paul II hat einmal etwas über die Inquisition gesagt. Etwas, das man kaum als Entschuldigung oder gar als Verurteilung gelten lassen kann. Er bat bezüglich der Inquisition um Vergebung: "Man sei mit exzessiver Härte vorgegangen". Mit exzessiver Härte! Die Inquisition an sich war also ganz okay so wie sie war, aber man hätte den Leuten wahrscheinlich eins über die Rübe hauen sollen, ehe man sie zerfleischte. Das die Inquisition an sich ein Fehler gewesen sei, sagte er nämlich nicht. Ich persönlich habe so meine Zweifel, dass sich die Ansichten der Kirche in diesen Fragen seither grundlegend verändert haben. Es wird heute einfach schwieriger zu erklären sein, weshalb man übermäßig geschwätzige Menschen unbedingt wie Schweine am Spieß bei lebendigem Leibe braten sollte. Darüber hinaus ist die Aussage Meisners schlichtweg falsch. Die gezielte Tötung von Menschen seitens der katholischen Kirche *in diesem Ausmaß* mag ein Ding der Vergangenheit sein, was aber nicht bedeutet, dass sie es in geringerem Umfang nicht immer noch tut - aktiv oder durch aktive Duldung. Oder wie bitte schön erklärt die Kirche die Existenz von Militärseelsorgern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Militärseelsorger. Allein den Begriff muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da gibt es auf der einen Seite die Kirche - die Organisation, die die Liebe Gottes predigt und dafür kämpft, ungeborenes Leben um jeden Preis zu schützen. Die Organisation, deren erstes Gebot lautet: Du sollst nicht töten. Und dann gibt es da die Armee - die Organisation, deren Sinn und Zweck es ist, aus welch hehren Gründen auch immer, Menschen zu töten. Besieht man sich das Ganze mit klarem Verstand, müsste man doch eigentlich annehmen, beides sei unvereinbar. Und trotzdem gibt es Militärseelsorger. Menschen der Kirche (die sagt: Du sollst nicht töten) in einer Organisation, die sich quasi mit nichts anderem beschäftigt. Ich meine, mal ehrlich: Gibt es da irgend einen geheimen Passus in "Du sollst nicht töten", den ich irgendwie nicht kenne? Gibt es eine vollstände Version des ersten Gebotes, das da lautet: "Du sollst nicht töten, außer Du wirst dafür bezahlt und die Leute, die Du umbringst, vertreten andere Werte als die, die uns genehm sind"? Wo fängt die Lebensliebe der Kirche denn an? Und wo hört sie auf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, die Kirche ist gegen die Tötung ungeborenen Lebens. Aber nicht nur das. Sie ist auch gegen die künstliche Verhütung. Denn jeder Mensch ist ja von Gott gewollt (außer, so darf man annehmen, die Menschen, die die Kirche höchst persönlich in den Tod getrieben hat. Die müssen offenbar irgendwo anders hergekommen sein). Wogegen sie allerdings nichts sagt, das muss man sich mal vorstellen, ist die natürliche Verhütung. Für die Kirche ist es also nicht okay, ein Kondom zu benutzen, um ein Spermium daran zu hindern, eine Eizelle zu befruchten. Es ist für sie aber okay, zum Beispiel per Coitus Interruptus zu verhindern, dass ein Spermium eine Eizelle befruchtet. Hallo? Kann mir mal bitte einer erklären, wo da der Unterschied ist? In beiden Fällen ist das Endergebnis doch exakt dasselbe. Aber die eine Methode ist okay, und die andere nicht. Ist doch irgendwie seltsam, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am verblüffendsten waren jedoch Vergleiche, die Frau von Thurn und Taxis hinsichtlich der Abtreibung und Hitler gezogen hat. Für sie ist der "Massenmord am ungeborenen Leben", der in unserer verrohten Gesellschaft stattfindet, exakt dasselbe wie der Massenmord, der unter Hitler stattfand. Doch dann frage ich mich: Woher der Sinneswandel innerhalb der katholischen Kirche? Mit den Nazis stand sie schließlich auf ziemlich gutem Fuße. Nicht wenige Menschen argumentieren gar, dass sie dem Judenhass und der folgenden Massenvernichtung unter Hitler erst die Bahn geebnet hat. Hitler selbst war zumindest dieser Ansicht. Er schrieb in "Mein Kampf": "Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher." Und da war er offenbar gut informiert, denn schon seit dem 5. Jahrhundert gab sich die katholische Kirche größte Mühe, den Juden (die zu ihrem Pech offenbar zu der Sorte Menschen gehörten, die nicht von Gott gewollt waren) die Liebe Gottes nahe zu bringen. Und zwar auf ziemlich exakt die gleiche Weise, die später auch die Nazis übernahmen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Im Jahr 538 beschloss die Synode von Orleans, dass Juden an christlichen Feiertagen nicht auf die Straße dürften. 681 befahl die 12. Synode von Toledo, jüdische Bücher zu verbrennen. 1179 beschloss das 3. Lateralkonzil, dass Juden Christen nicht vor Gericht bringen oder gegen sie als Zeugen aussagen dürften. Und im Jahr 1215 beschloss das 4. Lateralkonzil, dass Juden an ihrer Kleidung ein Unterscheidungszeichen tragen sollen. Hand hoch, wem da Ähnlichkeiten auffallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es gab nicht nur Ähnlichkeiten. Die Unterstützung der katholischen Kirche war viel konkreter. Selbst Adolf Eichmann, einer der schlimmsten Verbrecher der Nazi-Diktatur, erinnerte sich 1961 wohlwollend und "in tiefer Dankbarkeit an die Hilfe katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa und entschied, den katholischen Glauben zu honorieren, indem ich Ehrenmitglied wurde."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Papst Pius XII wünschte übrigens wörtlich "dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg". Er antwortete damit auf die Frage, warum er nicht gegen die Judenverfolgung protestiert habe und führte aus: "Lieber Freund, vergessen Sie nicht, dass in den deutschen Heeren Millionen Katholiken sind. Soll ich sie in Gewissenskonflikte bringen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnte man Pius XII aus heutiger Sicht als verwirrten Narren bezeichnen. Könnte man. Wenn es da nicht den Anspruch der Kirche auf Unfehlbarkeit des Paptes gäbe. Der Kirchendoktrin entsprechend kann der Papst per natura nichts Falsches tun. Und das konnte, nach Ansicht der katholischen Kirche, aus Pius XII nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ist aber nicht das einzige Beispiel. Während der Nazidiktatur gab es Konzentrationslager unter anderem auch in Kroatien. Hier wurden zwischen 1941 und 1943 etwa 750.000 orthodoxe Serben ermordet. Unter maßgeblicher Beteiligung katholischer Geistlicher und mit Billigung des Vatikans. Erbaut und betrieben wurden sie unter der Regierung von Ante Pavelic - einem Diktator und praktizierenden Katholiken, der regelmäßig bei Papst Pius XII Audienzen erhielt. Er betrieb sogar Konzentrationslager speziell für Kinder. Womit wir wieder beim Thema Kinderliebe wären. Alojzije Stepinac, damaliger Erzbischof von Zagreb, erteilte Pavelic für seine Arbeit seinen ausdrücklichen Segen. Im Jahr 1953, nachdem Pavelic wegen seiner Greueltaten 5 Jahre (von ursprünglich 16) Zwangsarbeit verbüßt hatte, erhob ihn Pius XII in den Kardinalsrang. Und noch Johannes Paul II bezeichnete ihn als "hervorragende und verehrungswürdige Gestalt". So verehrungswürdig, dass er ihn 1998 posthum selig sprach. Und wir erinnern uns an die Unfehlbarkeit des Papstes, richtig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz im Ernst: Was die katholische Kirche mit Menschenliebe zu tun haben soll, ist mir nicht begreiflich und ihr Anspruch auf eine ethische Führungsrolle in Fragen des menschlichen Lebens ist eine Anmaßung, die in ihrer Ungeheuerlichkeit wahrscheinlich nur schwer überboten werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines der Schlussworte der Fürstin war ihre Antwort auf die Frage, was sie tun würde, wenn sie Kardinal wäre (eine Frage, die den Patriarchen Meisner bestimmt eine Woche lang nicht schlafen lassen wird). Sie antwortete: Hexenverbrennung. Wohl aus Scherz. Haha. Ihre Antwort darauf, wen sie verbrennen würde, lautete: Mich selbst. Wohl auch aus Scherz. Ich kann nur sagen: meinen Segen hat sie.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-2188404422731176097?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/2188404422731176097/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=2188404422731176097' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/2188404422731176097'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/2188404422731176097'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2008/09/die-kirche-und-die-menschliebe.html' title='Die Kirche und die Menschliebe'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-4409384104834731530</id><published>2008-08-03T23:26:00.003+02:00</published><updated>2008-09-14T13:54:08.080+02:00</updated><title type='text'>Schäuble verordnet Ruhe bei den olympischen Spielen</title><content type='html'>&lt;div   style="margin: 0px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;font-family:'Lucida Grande';font-size:12px;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Man wagte kaum seinen Ohren zu trauen, als EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering am Samstag die Teilnehmer der Olympischen Spiele dazu aufforderte, gegen die Menschenrechtsverletzungen in China zu protestieren. Sollte er das tatsächlich gesagt haben? Wo doch europäische Politiker sonst eher dazu aufriefen, die olympische Idee nicht durch Geistesgegenwart zu trüben. Wörtlich bezeichnete Pöttering, es als "Pflicht, jetzt das tibetische Volk, das sein kulturelles Überleben verteidigt, nicht zu vergessen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser landeseigener &lt;span style="text-decoration: line-through;"&gt;Oberspitzel&lt;/span&gt; Innenminister, Wolfgang Schäuble, hingegen sieht das offenbar ganz anders und warnt davor, die Spiele in China durch unüberlegten Protest gegen Menschenrechtsverletzungen zu stören. Ich muss sagen, mir ist Schäuble's Politik in diesem Punkt nicht so ganz verständlich. Mal ganz ehrlich. Wir sprechen hier von dem Mann, der Spionagesoftware auf jedem Computer in Deutschland einschleusen möchte (nun ja, nicht wirklich auf jedem einzelnen, aber zumindest auf jedem X-beliebigen Computer, den er als durchleuchtungswürdig erachtet), ohne dass deren Besitzer auch nur eine Ahnung davon haben, nur mit dem Zweck, eine Handvoll Terroristen zu schnappen, von denen er nicht einmal weiß, ob sie wirklich existieren. Und hier hat er eine ganze Bande von Terroristen - quasi sogar mit Namen und Anschrift - und möchte am liebsten, dass ganz Deutschland ihnen zujubelt. Das soll mir mal einer erklären!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, zugegeben: die olympischen Spiele sind nicht per se eine politische Veranstaltung. Aber das bedeutet ja nicht, dass Politik bei den Spielen nichts verloren hat. Ich meine, stellen wir uns doch einmal vor, wir hätten das Jahr 1936, die Spiele würden in Hitler-Deutschland stattfinden und Schäuble wäre Innenminister. So schräg ist der Vergleich an sich gar nicht. Immerhin war Deutschland 1936 eine Quasi-Diktatur - genauso wie China heute eine Quasi-Diktatur ist. Es gibt nur einen kleinen Unterschied: Deutschland hatte 1936 noch kein anderes Land okkupiert und dessen Bevölkerung dezimiert - China hingegen schon. Da sind sie uns gewissermaßen schon meilenweit voraus. Mich würde mal interessieren, ob Schäuble damals dieselbe Meinung vertreten hätte. Hätte er 1936 auch davor gewarnt, gegen mögliche Menschenrechtsverstöße seitens der Naziregierung zu protestieren, nur um die Spiele nicht zu politisieren? Was hätte er damals wohl gesagt? "Ja, gut, Hitler ist gerade drauf und dran, die Juden aus Deutschland zu vertreiben und bezeichnet sie als parasitäre Rasse. Aber bedenkt die Erfolge jahrelanger Vorbereitung! Die sollte man nun wirklich nicht durch Regelverstöße zerstören."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Olympische Charta politische Stellungnahmen verbietet, mag durchaus sinnvoll sein, doch sollte man sich die Frage stellen, was den Menschen - und den Politikern, die ja in gewisser Hinsicht mit dazu gehören - wichtiger ist: die Einhaltung von Regeln einer sportlichen Veranstaltung oder die Einhaltung von Menschenrechten, bei denen es nicht bloß um Medaillen geht, sondern um Leben und Tod.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-4409384104834731530?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/4409384104834731530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=4409384104834731530' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/4409384104834731530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/4409384104834731530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2008/08/schuble-verordnet-ruhe-bei-den.html' title='Schäuble verordnet Ruhe bei den olympischen Spielen'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-1457462582296580020</id><published>2008-03-21T02:34:00.004+01:00</published><updated>2008-09-14T13:53:38.670+02:00</updated><title type='text'>Zwei Stunden, um aufzuwachen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: lucida grande;font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Was beschäftigt die Welt zur Zeit am Meisten? Oder: Was beschäftigt uns Deutsche zur Zeit am Meisten? Es gibt, neben Flocke und Knut, im Augenblick nur einige wenige Themen in den Medien, die immer und immer wieder auf uns einprasseln: der weltweite Terror und der Krieg gegen den Terror, die Bildungslücken der Deutschen und die Angst vor persönlichen Bedrohungen, wie etwa durch Arbeitslosigkeit, Überschuldung oder Gewalt. Oh, und natürlich die Beschränkung unserer persönlichen Freiheit, die allerdings weniger auf uns hereinprasselt, sondern eher so nebenbei mit durchsickert. Könnte da vielleicht ein Zusammenhang bestehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten Blick ist schwer vorstellbar, was Jugendliche, die nicht lesen können oder Erwachsene, die ihr gesamtes Wissen aus der BILD beziehen, mit Terroranschlägen zu tun haben könnten. Und dennoch ist genau das der Fall. Es ist allerdings nicht so, dass gering Gebildete hingehen würden, um im heimischen Keller Bomben zu bauen, um damit irgendwelche Gebäude in die Luft zu sprengen. Das müssen sie auch gar nicht. Sie müssen einfach nur ungebildet genug sein, zu glauben, dass andere das tun. Oder tun wollen. Denn dann ist es ganz einfach ihnen zu sagen: "Eure Regierung will euch davor schützen. Und um das tun zu können, müssen wir eure Telefongespräche aufzeichnen. Und wir müssen auch auf eure Computer, ohne dass ihr etwas davon merkt. Um euch vor bösen Terroristen schützen zu können. Und übrigens: Ist Knut nicht total super knuddelig süß?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutschland hat ein Bildungsproblem. Und das hat Deutschland schon seit Jahren. Und auch nicht nur Deutschland. Wir stehen noch vergleichsweise gut da. Und dennoch ist es ein Problem. Eines, das auch unserer Regierung bekannt ist - und unseren Medien. Es wird schon seit Jahren versucht, den "Grund" dafür herauszufinden. Sind die Lehrer schuld? Die sozialen Umstände? Die Frage, ob eine Lehrerin im Unterricht ein Kopftuch tragen darf oder nicht? Sind die Schüler desinteressiert? Oder einfach nur blöd? Liegt es an den Ausländern? Es gibt Dutzende Spekulationen, was der Grund für die Bildungsmisere sein könnte und in den Medien wird viel diskutiert. Aber es wird nie eine Lösung gefunden. Es gibt keine Antwort. Die Bildungskrise ist ein großes Problem für unseren Staat. Und bei großen Problemen tut der Staat doch alles, was in seiner Macht steht, um es zu beseitigen, richtig? Das Bildungsproblem beseitigt der Staat allerdings nicht - es wird immer schlimmer. Und die Mittel, die der Staat investiert, um es zu lösen, werden immer weniger. Es hat fast so den Anschein, als wäre dem Staat das Problem gar nicht so wichtig. Da kann man sich doch fragen: Vielleicht ist die Bildungskrise für den Staat gar kein Problem? Vielleicht ist die immer geringere Bildung seiner Bevölkerung für den Staat vielleicht sogar ganz nützlich. Denn je weniger wir von den Zusammenhängen in unserer Welt wissen, desto eher gelingt es dem Staat, uns irgend welchen Blödsinn zu erzählen, um so unsere Entscheidungen zu beeinflussen. Damit wir genau das tun, was der Staat von uns will. Und zwar freiwillig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weit her geholt? Nicht wirklich. Nehmen wir nur einmal Schäuble und seinen Überwachungsstaat. Erst kürzlich wurde ein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verabschiedet, welches dem Staat erlaubt, alle unsere Telefonate zu speichern - wann wir wie lange mit wem telefoniert haben und wo wir uns in dem Augenblick befanden. Sechs Monate lang. Auch unsere Internetzugriffe werden gespeichert: Welche Websites sehen wir uns an? Wann waren wir wie lange und wo im Internet? Was haben wir uns angesehen? Was haben wir gelesen? Alles das weiß der Staat - über jeden einzelnen von uns. Egal, ob wir je auch nur einen Strafzettel bekommen haben oder nicht. Und wozu? Um uns vor der Terrorgefahr zu schützen! Vor der Bedrohung durch islamische Fundamentalisten. Vor Bomben in Bussen und Bahnen. Damit wir uns auch weiter sicher auf die Straße begeben können. Dabei gab es in Deutschland noch nicht einmal einen einzigen Anschlag. Es gibt nur unsere Regierung, die uns weismachen will, dass es eine Bedrohung gibt. Und da wir zu blöd und zu uninformiert sind, um uns unser eigenes Bild zu machen, glauben wir das - und lassen brav die Hose runter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ja auch viel wichtigere Dinge, um die wir uns kümmern müssen. Ganz andere Dinge, die uns interessieren. Wir sehen uns lieber an, was bei Richter Hold wieder los ist, wie Bayern München spielt, wer Germany's Next Top Model wird oder amüsieren uns über den Blödsinn, den Dieter Bohlen von sich gibt. Ist ja auch viel spannender als unsere Persönlichkeitsrechte. Vielleicht haben wir aber auch echte Probleme: Vielleicht hat unser Arbeitgeber gerade wieder 2.000 Mann entlassen, obwohl er blendende Gewinne eingefahren hat. Vielleicht müssen wir uns um einen neuen Job kümmern? Vielleicht rauben unsere Schulden uns jeden klaren Gedanken: Es gibt eine Menge Dinge, die uns davon abhalten, über unseren Tellerrand hinaus zu schauen und uns mit unseren wirklichen Problemen zu befassen. Zufall?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle großen Medien in Deutschland - und das ist wichtig - sind in privater Hand. Mit Ausnahme der "Öffentlich Rechtlichen" - und die gehören quasi der Regierung. Das heißt nichts anderes, als dass es bei jedem großen Fernsehsender und bei jeder großen Zeitung eine Person oder eine Gruppe von Personen gibt, die bestimmen, was wir zu sehen bekommen und was nicht. Alles, was wir wissen, alles, was wir erfahren, wird von diesen Personen kontrolliert. Und noch wichtiger: Alles, was wir NICHT wissen. Denn das erfahren wir ganz einfach nicht. Obwohl es für eine wirklich gute Entscheidung vielleicht ganz wichtig wäre. Wenn wir wüssten, dass man irgend eine Schweinerei mit uns plant, würden wir uns ja dagegen wehren. Aber wir erfahren es nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wozu das alles? Warum sollten uns irgendwelche Firmen verblöden wollen? Warum sollte uns der Herausgeber der BILD verblöden wollen? Die Antwort ist ganz einfach: Sie wollen uns kontrollieren. Sie wollen nicht, dass wir zu viel denken. Schon gar nicht daran, was sie so vorhaben könnten. Sie wollen, dass wir uns gefälligst mit den Themen beschäftigen, die sie uns vorsetzen - wie irrelevant sie auch sein mögen. Und warum sollte unsere Regierung da mitspielen? Was hätte unser Staat davon? Gar nichts. Unsere Regierung hätte gar nichts davon. Nicht als Gruppe von zumeist ziemlich planlosen Politikern. Was man allerdings nicht vergessen sollte ist, dass Politiker nicht nur Politiker sind. Die meisten von ihnen haben noch ganz andere Funktionen in verschiedenen Unternehmen und Gruppierungen. Und als solche natürlich ganz andere Interessen. Nehmen wir zum Beispiel Otto Schily - den Vorgänger von Wolfgang Schäuble. Auch er hat sich für den Überwachungsstaat stark gemacht und biometrische Ausweise für jeden Bundesbürger gefordert. Heute arbeitet Schily im Vorstand von gleich zwei Biometrie-Unternehmen, die Hard- und Software für die Herstellung von Ausweispapieren, Chips und Techniken zur Personenidentifizierung produzieren. Zufall? Ich möchte gar nicht wissen, was Schäuble später so plant, mit den Daten, die er schon jetzt über uns zu sammeln beginnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch was ist eigentlich so schlimm an Datensammlung? Vielleicht haben wir gar nichts angestellt, was man uns vorwerfen könnte. Es kann doch jeder wissen, mit wem wir telefonieren. Ist doch nicht schlimm. Oh doch, ist es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit gibt es nichts weiter als unser Grundgesetz, das uns davor schützt, dass jeder x-Beliebige daherkommen kann, um Einblick in unsere Daten zu verlangen. Momentan können wir uns nicht recht sicher fühlen. Solange wir nichts anstellen, kann (offiziell) niemand an die Daten heran, die der Staat über uns speichert. Doch es bedarf nur einer klitzekleinen Änderung am Grundgesetz und die ganze Geschichte sieht ganz anders aus. Schon könnte sich unser Arbeitgeber darüber informieren, ob wir chronische Krankheiten, bestimmte sexuelle Vorlieben oder Interessen haben, die ihm nicht passen. Noch vor dem Bewerbungsgespräch wüsste er alles über uns - bis hin zu unserem Lieblingsessen oder dem Gespräch, das wir kürzlich mit einem Freund über ihn geführt haben. Aber das ist noch lange nicht alles. Jeder könnte sich über uns informieren: Jede Bank, jedes Geschäft, jede Versicherung, jedes Bundesamt, das Finanzamt - jeder, der sich dafür interessiert, was wir so treiben. Und dass Gesetzesänderungen kein Ding der Unmöglichkeit sind, beweist uns unsere Regierung mit ungebrochenem Elan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber das ist noch lange nicht alles: Stellen wir uns einfach mal vor, es gäbe einen Regierungswechsel. Stellen wir uns vor, irgend eine neue Regierung in der Zukunft wäre nicht so "freundlich", so "demokratisch" wie unsere jetzige. Auch diese Regierung hätte Zugang zu all unseren Daten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denken wir uns einen Schritt in die Zukunft! Viele von uns waren sicher schon in Foren oder irgendwo in einer Internet Community. Und einige von uns haben sich dort sicher schon kritisch geäußert. Irgend etwas gesagt, was den Betreibern der Community nicht passt. Wie schnell ist ein solcher Beitrag dann verschwunden. Oder wir haben plötzlich keinen Zugang mehr. Stellen wir uns das doch einmal in der realen Welt vor. Heute ist es nur der biometrische Ausweis. In Zukunft wird es der RFID-Chip sein, der alle Informationen über uns enthält: Unseren Ausweis, unsere Geldkarte, unseren Führerschein, unsere Krankenkarte. All das, was jetzt unsere Papiere sind wäre auf einem einzigen Chip, der seine Informationen per Funk preisgibt - und sich per Funk abschalten läßt. Nehmen wir nun einmal an, es gäbe tatsächlich eine Regierung, die weniger "demokratisch" ist als unsere jetzige. Würden wir eine solche Regierung kritisieren oder uns gar öffentlich gegen sie stellen, wäre es nichts mehr als ein Knopfdruck und sie könnte unseren RFID-Chip einfach abschalten. Mehr nicht. Plötzlich stünden wir ohne Identität da. Ohne Ausweis. Ohne Krankenversicherung. Ohne Konto. Ohne Wohnung. Ohne Eigentum. Ohne Stimme. Wir wären faktisch nicht mehr präsent. Wir könnten nichts einkaufen, nicht wohnen, nicht wählen, nicht arbeiten, nicht an der Gesellschaft teilnehmen. Klingt utopisch? Ist es aber nicht. Alles, was dazu notwendig ist, existiert bereits - dank unserer freundlichen Regierung. Hätte eine Gruppe von Mächtigen das Interesse, so etwas durchzusetzen, müsste sie uns nur weiterhin verblöden und manipulieren, damit wir sie an die Macht bringen - und während dessen fleissig Daten sammeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reine Panikmache? Ganz und gar nicht. Wir müssen gar nicht so lange zurück denken, um Beispiele dafür zu finden, dass Regierungen und Organisationen genau das bereits getan haben. Erst vor 70 Jahren - gar nicht so lange her - haben die Nazis ein ganzes Volk dazu gebracht, einen völlig Verrückten zum Staatsherrn zu wählen und gegen die ganze Welt in den Krieg zu ziehen. Und die Regierung der USA hat ihr ganzes Land dazu gebracht, einen Krieg wegen "atomarer Waffen" anzuzetteln, die es gar nicht gibt. Die katholische Kirche macht Millionen von Menschen Glauben, es gäbe einen unsichtbaren Mann im Himmel. Und unsere eigene Regierung erzählt uns jeden Tag, wir würden von Terroristen bedroht. Wir sollten uns wirklich fragen, wozu. Und etwas dagegen tun, solange wir es noch können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: Wer mehr darüber wissen möchte, wie wir schon heute fleißig manipuliert werden, sollte sich ZEITGEIST ansehen - und damit kommen wir auch schon wieder zum Titel dieses Eintrags. ZEITGEIST ist ein zweistündiger Film, der sich auf jeden Fall lohnt. Er kann kostenlos heruntergeladen werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film auf Deutsch: &lt;a href="http://infokrieg.tv/zeitgeist_deutsch.html" target="_blank"&gt;http://infokrieg.tv/zeitgeist_deutsch.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Informationen auf Englisch: &lt;a href="http://www.zeitgeistmovie.com/" target="_blank"&gt;http://www.zeitgeistmovie.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-1457462582296580020?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/1457462582296580020/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=1457462582296580020' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/1457462582296580020'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/1457462582296580020'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2008/03/zwei-stunden-um-aufzuwachen.html' title='Zwei Stunden, um aufzuwachen'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-6700621751080986509</id><published>2007-12-15T12:42:00.002+01:00</published><updated>2008-09-14T13:53:17.588+02:00</updated><title type='text'>Benedikt und die Chinesische Goldgrube</title><content type='html'>&lt;div   style="margin: 0px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;font-family:lucida grande;font-size:12px;"&gt;&lt;span style=";font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Wie es scheint, hat der Vatikan sein Herz für die Chinesische Regierung entdeckt. Das lassen zumindest die jüngsten Gedankengänge des Papstes vermuten. Wieso? Nun, die Sache ist diese:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 13. Dezember diesen Jahres wollte sich Papst Benedikt XVI. eigentlich mit dem Dalai Lama treffen. Eigentlich - denn in der Zwischenzeit erreichte den mächtigsten aller Christen ein Schreiben aus China, das zwar nicht wörtlich, aber dennoch unmißverständlich dazu rät, dieses Treffen noch einmal zu überdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was tut Ratzi, der Oberhirte? Der allwissende Streiter um die Rechte der Menschen? Der Christlichste aller Christen? Er kneift, klemmt den Schwanz ein, schickt die Menschenrechte zum Teufel und sagt das Treffen mit dem Dalai Lama ab. Federico Lombardi, Sprecher des Vatikans, ging sogar so weit zu sagen, es habe sowieso nie eine offizielle Zusage gegeben. Wahrscheinlich ebenso wenig wie es die Evolution gegeben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch warum sollte Ratzi vor den Chinesen kuschen? Was hat der Vatikan mit den Chinesen überhaupt zu tun? Die Antwort ist ganz einfach. China verfügt derzeit über etwa 1,3 Milliarden zumeist eher gering gebildeter Einwohner (17% der Chinesen können überhaupt nicht lesen oder schreiben), die derzeit noch nach der Pfeife der kommunistischen Regierung tanzen. Es gibt zwar eine christliche Staatskirche, doch der gehören gerade einmal 5 Millionen Chinesen an. Zudem lehnt sie die Autorität Roms ab. Für den Vatikan bedeutet dies: Sollten sich die Beziehungen zwischen chinesischer Zentralregierung und Vatikan irgendwann normalisieren, stünde in China ein riesiger Pool potentieller Schafe zur Verfügung - mehr als genug Nachwuchs für eine Kirche, der in der westlichen Welt immer mehr Anhänger davon laufen. Grund genug für Ratzinger offenbar, das Interesse der chinesischen Regierung höher zu achten als das des im indischen Exil lebenden Dalai Lama.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unwichtig, könnte man jetzt sagen. Doch ganz so unwichtig auch wieder nicht, wirft es doch ein ziemlich zweifelhaftes Licht auf die christlichen Ambitionen, die sich der Staat Gottes so gern auf die Fahnen schreibt. Um diesen Hintergrund zu verstehen, sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass China in den Fünziger Jahren gewaltsam mit 100.000 Mann in Tibet einmarschiert ist. Im Jahr 1959 kam es in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, zu einem Aufstand, der vom chinesischen Militär brutal unterdrückt wurde. Ein Vorgehen, dass von der gesamten Welt aufs Schärfste missbilligt wurde. In der Folge flohen 80.000 Tibeter - unter ihnen auch der Dalai Lama - nach Indien ins Exil. Die Gesamtversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete in der Folge mehrere Resolutionen, die die chinesische Besetzung Tibets verurteilten. Dennoch sieht China Tibet bis heute als chinesische Provinz an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Mao's Kulturrevolution wurde der in Tibet vorherrschende Buddhismus zum Hauptangriffspunkt der Unterdrückung. Zwischen 1966 und 1976 wurden Hunderttausende Tibeter verhaftet, verschleppt, gefoltert und getötet. Mehr als eine Million Tibeter - rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung - starb in Folge der chinesischen Herrschaft an Folter und Hunger, durch Hinrichtung und auf andere Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All das weiß natürlich auch der Papst. Er stand nun vor einem wirklich schwierigen Dilemma. So hätte er sich einerseits klar auf die Seite der Tibeter stellen können - was moralisch seine Pflicht gewesen wäre. Andererseits schien für den Vatikan die Aussicht auf die Goldgrube von Millionen potentieller Chinesischer Christen - irgendwann in ferner Zukunft - dann doch deutlich verlockender zu sein. Nach Kirchendogma kann der Papst bekanntlich den Anspruch der Unfehlbarkeit in moralischen Fragen für sich erheben. Schenkte man diesem Blödsinn tatsächlich Glauben, müsste man schon etwas verwundert sein darüber, für welche Seite er sich entschieden hat.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-6700621751080986509?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/6700621751080986509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=6700621751080986509' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/6700621751080986509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/6700621751080986509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/12/benedikt-und-die-chinesische-goldgrube.html' title='Benedikt und die Chinesische Goldgrube'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-2986576826258435903</id><published>2007-12-11T19:55:00.001+01:00</published><updated>2008-09-14T13:52:53.257+02:00</updated><title type='text'>MacPhoria III</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: lucida grande;font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Nun ist es bereits einige Monate her, seit ich mein MacBook zum ersten Mal eingeschaltet habe - Zeit für ein kleines Resümee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Umstieg von Windows XP auf Mac OS X war absolut reibungslos - schon beinahe unspektakulär. Zwar unterscheiden sich beide Systeme hinsichtlich ihrer Bedienung stellenweise recht deutlich, doch der Mac gibt keine Fragen auf und jede Funktion läßt sich schnell finden und ausführen. Sollte das einmal nicht der Fall sein, hilft die Suchfunktion von Spotlight weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Grundfunktionen, wie das Öffnen und Schließen von Fenstern, Kopieren, Verschieben und Löschen, sind bei beiden Systemen nahezu identisch. Anfangs ist es zwar etwas verwirrend, wenn einem der Mac beim Drücken der Eingabetaste auf einem Icon anbietet, die entsprechende Datei umzubenennen anstatt sie zu öffnen, doch schnell kommt man hinter die Vorzüge dieser Vorgehensweise. Denn so lassen sich das Dateien blitzschnell mit anderen Namen versehen, ohne das man dafür die Maus nutzen oder eine Tastenkombination bemühen müsste. Clever ist auch, dass der Mac automatisch fortlaufende Namen vergibt, wenn bereits Dateien oder Ordner mit fortlaufenden Namen vorhanden sind und man einen von ihnen kopiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter „Leopard“, der neuesten Version von Mac OS X lässt sich zudem fast jeder Dateityp blitzschnell über die Leertaste zur Ansicht öffnen - ohne dass erst das dazu gehörige Programm gestartet werden muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter Letzt konnte ich mich doch noch mit dem 1-Tasten Tochpad meines MacBook anfreunden. Mittlerweile habe ich mich daran so gewöhnt, dass mir die 2-Tasten-Variante von Windows-basierten Laptops ziemlich unkomfortabel erscheint. Das Besondere beim MacBook Touchpad liegt nämlich darin, dass es mehrere Fingerberührungen erkennt. So verhält sich das Touchpad anders, wenn es mit einem Finger bedient wird als wenn man zwei Finger benutzt. Beispiel: Ziehe ich einen Finger über das Touchpad, kann ich den Mauszeiger über den Bildschirm bewegen. Führe ich dieselbe Bewegung mit zwei Fingern aus (z.B. Zeige- und Mittelfinger gleichzeitig), kann ich den Inhalt des aktuellen Fensters scrollen. Möchte ich einen Links-Klick ausführen, bewegen ich den Mauskursor mit einem Finger über das entsprechende Icon und betätige die Maustaste. Für einen Rechtsklick lege ich einfach den zweiten Finger ebenfalls aufs Touchpad und klicke dieselbe Taste. Der Vorteil liegt ganz einfach darin, dass der Finger, welcher die Taste bedient, immer auf derselben Taste bleiben kann (es gibt ja auch nur eine), während sie bei Windows-Laptops ständig zwischen beiden Tasten hin und her springt, um einen Links- bzw. Rechtsklick auszuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Übergangsphase von Windows zum Mac zu überbrücken, ohne zwei Monitore, Tastaturen und Mäuse zu brauchen, hatte ich auf meiner Windows-Maschine einen VNC-Server installiert - nebst VNC-Client auf dem Mac. Auf diese Weise kann ich, wenn immer es notwendig ist, auf den PC zugreifen, so als säße ich tatsächlich davor. Allerdings war das einzige Programm, das ich in den vergangenen Monaten auf diese Weise genutzt habe, meine Buchhaltung. Hier gibt es auf dem Mac offenbar noch nichts Adäquates.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Umstand, der mich wirklich verblüfft hat, ist die riesige Auswahl an Shareware und Public Domain Software für Mac OS X. Wie wahrscheinlich viele andere hatte ich die Apple-Plattform immer für etwas elitär gehalten - teures Spielzeug für Nutzer, die sich um den Preis der zu installierenden Software wahrscheinlich auch keine Gedanken machen. Doch dem ist nicht so. Von professionellen Geschäftslösungen über komplette Grafikprogramme, Layout-Programme bis hin zu Spielen und Systemwerkzeugen findet man im Mac Shareware- und Freeware-Regal fast alles, was man so braucht. So gut wie alle Programme, egal ob kommerziell oder kostenlos, werden gut und in kurzen Intervallen gepflegt. Die Updates kommen meist automatisch, so dass man sich nicht um die Aktualisierung kümmern muss. So lobe ich mir das!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-2986576826258435903?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/2986576826258435903/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=2986576826258435903' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/2986576826258435903'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/2986576826258435903'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/12/macphoria-iii.html' title='MacPhoria III'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-5681202915842005893</id><published>2007-11-29T18:51:00.001+01:00</published><updated>2008-09-14T13:52:32.223+02:00</updated><title type='text'>Papst Wendehals</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Für die Katholiken ist der Papst die höchste Authorität auf Erden - direkter Vertreter Gottes und somit nur Gott selbst unterstellt. Doch wenn das tatsächlich so ist, dann scheint Gott aus China zu kommen. Was mich angesichts all der Dinge, die mittlerweile ebenfalls aus China kommen, nicht wundern würde. Andernfalls wären Ratzi’s jüngste Gedankengänge nur schwer zu verstehen - oder sollten sie doch eher von weltlichen denn von geistlichen Einflüssen geprägt sein? Wieso? Nun, die Sache ist diese:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Am 13. Dezember diesen Jahres wollte sich Papst Benedikt XVI. eigentlich mit dem &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dalai_Lama"&gt;Dalai Lama&lt;/a&gt; treffen. Eigentlich - denn in der Zwischenzeit erreichte den mächtigsten aller Christen ein &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,519703,00.html"&gt;Schreiben aus China&lt;/a&gt;, das zwar nicht wörtlich, aber dennoch unmißverständlich dazu rät, dieses Treffen noch einmal zu überdenken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Und was tut Ratzi, der Oberhirte? Der allwissende Streiter um die Rechte der Menschen? Der Christlichste aller Christen? Er kneift, klemmt den Schwanz ein, kuscht vor der chinesischen Regierung, schickt die Menschenrechte zum Teufel und sagt das Treffen mit dem Dalai Lama ab. Federico Lombardi, Sprecher des Vatikans, ging sogar so weit zu sagen, es habe sowieso nie eine offizielle Zusage gegeben. Wahrscheinlich ebenso wenig wie es die Evolution gegeben hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Doch warum sollte Ratzi vor den Chinesen kuschen? Was hat der Vatikan mit den Chinesen überhaupt zu tun? Die Antwort ist ganz einfach. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China"&gt;China&lt;/a&gt; verfügt derzeit über etwa 1,3 Milliarden zumeist eher gering gebildeter Einwohner (&lt;a href="http://www.asien-auf-einen-blick.de/china-vr/wirtschaft.php"&gt;17% der Chinesen können überhaupt nicht lesen oder schreiben&lt;/a&gt;), die derzeit noch nach der Pfeife der kommunistischen Regierung tanzen. Es gibt zwar eine christliche Staatskirche, doch der gehören gerade einmal 5 Millionen Chinesen an. Zudem lehnt sie die Autorität Roms ab. Für den Vatikan bedeutet dies: Sollten sich die Beziehungen zwischen chinesischer Zentralregierung und Vatikan irgendwann normalisieren, stünde in China ein riesiger Pool potentieller Schafe zur Verfügung - mehr als genug Nachwuchs für eine Kirche, der in der westlichen Welt immer mehr Anhänger davon laufen. Grund genug für Ratzinger offenbar, das Interesse der chinesischen Regierung höher zu achten als das des im indischen Exil lebenden Dalai Lama.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Unwichtig, könnte man jetzt sagen. Doch ganz so unwichtig auch wieder nicht, wirft es doch ein ziemlich zweifelhaftes Licht auf die christlichen Ambitionen, die sich der Staat Gottes so gern auf die Fahnen schreibt. Um diesen Hintergrund zu verstehen, sollte man sich ins Gedächtnis rufen, dass China in den Fünziger Jahren gewaltsam mit 100.000 Mann in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet"&gt;Tibet&lt;/a&gt; einmarschiert ist. Ein Vorgehen, dass von der gesamten Welt missbilligt wurde. Die Gesamtversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete in der Folge mehrere Resolutionen, die die &lt;a href="http://www.savetibet.org/de/tibet/overview.php"&gt;chinesische Besetzung Tibets&lt;/a&gt; verurteilten. Dennoch sieht China Tibet bis heute als Chinesische Provinz an.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Im Jahr 1959 kam es in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, zu einem Aufstand, der vom chinesischen Militär brutal unterdrückt wurde. In der Folge flohen 80.000 Tibeter - unter ihnen auch der Dalai Lama - nach Indien ins Exil.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Während Mao’s Kulturrevolution wurde der in Tibet vorherrschende Buddhismus zum Hauptangriffspunkt der Unterdrückung. Zwischen 1966 und &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;1976 wurden Hunderttausende Tibeter verhaftet, verschleppt, gefoltert und getötet. Mehr als eine Million Tibeter - rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung - starb in Folge der chinesischen Herrschaft an Folter und Hunger, durch Hinrichtung und auf andere Weise.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;"&gt;Es fällt schwer, die „Menschlichkeit“, die „Christlichkeit“ der katholischen Kirche anzuerkennen, wenn es dem Papst wichtiger ist, mit Unterdrückern und Kriegsverbrechern in Dialog zu treten als mit den Vertriebenen. Einfach weil sie dem Vatikan ein größeres Potential versprechen. Ganz neu ist diese Haltung des Vatikans allerdings nicht. Schon während der Nazi-Herrschaft hat sich die katholische Kirche nicht gerade durch übertrieben menschliches Verhalten hervorgetan (Hintergründe: &lt;a href="http://www.tagesschau.de/ausland/meldung40684.html"&gt;1&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.hagalil.org/hagalil/antisemitismus/christentum/goldhagen.htm"&gt;2&lt;/a&gt;). Und scheinbar nicht viel dazugelernt.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-5681202915842005893?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/5681202915842005893/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=5681202915842005893' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/5681202915842005893'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/5681202915842005893'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/11/papst-wendehals.html' title='Papst Wendehals'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-3913949592692718062</id><published>2007-09-21T22:08:00.001+02:00</published><updated>2008-09-14T13:51:54.414+02:00</updated><title type='text'>MacPhoria - Teil 2</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: lucida grande;font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;strong&gt;Programminstallationen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es stimmt: der Mac ist wirklich einfach. Nun, das war nicht anders zu erwarten. Schließlich steht der Mac im Ruf, vor allem eines zu sein: Einfach zu bedienen. Wie einfach einfach ist, hat mich bei der Installation neuer Propgramme dann aber doch überrascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mir den Firefox in der Mac-Version heruntergeladen, weil ich zum Testen neuer Webseites gern auf unterschiedliche Browser zurückgreife. Der Download kam im Form einer .DM Datei, mit der ich als eingefleischter Windows-Benutzer erst einmal nicht viel anzufangen wusste - OS-X allerdings schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Installation von Programmen unter OS-X ist so einfach wie nur irgendwas. Beim Doppelklick auf die heruntergeladene Datei wird das enthaltene Programm zunächst als virtuelles Laufwerk gemountet und läßt sich ausführen. Das macht durchaus sinn, denn ist man vom Programm nicht wirklich begeistert, muss man das virtuelle Laufwerk, welches das Programm enthält, einfach nur auf den Papierkorb ziehen, um es restlos verschwinden zu lassen. Möchte man das Programm behalten, zieht man sein Symbol einfach in den Ordner "Programme". OS-X weiß dann, dass man das Programm installieren möchte, und kopiert alle Dateien in das entdgültige Programmverzeichnis. Alles, was der Benutzer sieht, ist weiterhin das Programmsymbol. Dass sich dahinter ein ganzes Programmpaket verbirgt, eröffnet sich erst durch das Öffnen des Kontextmenüs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Deinstallieren von Programmen ist übrigens ebenso simpel: Einfach das Programmsymbol aus dem Ordner "Programme" auf den Papierkorb ziehen - fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders unter Windows: Zunächst einmal gibt es keine Option, die es einem erlauben würde ein Programm zu testen, ohne sich gleich die Festplatte vollzukramen. Um ein Programm auszuführen, muss es installiert werden, wodurch sich eine wortwörtlich unüberschaubare Anzahl von Dateien in die verschiedenen Systemverzeichnisse, Registries und INIs verteilt. Was Windows wohin kopiert, bleibt allein das Geheimnis des Entwicklers und wer meint, bei der Deinstallation würden alle Dateien sauber wieder entfernt, der befindet sich weit jenseits des Holzwegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Programminstallationen unter Windows haben deshalb immer ein bisschen etwas von russischem Roulette, denn der Benutzer weiß nie, ob nicht ein Programm einem anderen irgendwo dazwischen funkt und wieviel Datenmüll bei seiner Entfernung übrig bleibt. Über die Jahre werden Windows-Systeme deshalb notorisch immer langsamer, bis der Benutzer an einen Punkt kommt, an dem ein Neuaufsetzen des kompletten Systems unausweichbar wird. Da war selbst DOS deutlich einfacher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Verwirrungen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon beim normalen Arbeiten mit Dateien und Ordnern stellt sich dem Mac-Neuling des Öfteren die Frage, warum sich Apple noch immer standhaft weigert, seine Notebooks mit zwei Maustasten auszustatten. Alle anderen Hersteller tun das ja auch - nicht, daß das ein Grund für Apple wäre, es allein aus dieser Überlegung heraus ebenfalls zu tun! Das Vorhandensein von Context-Menüs und der gelegentliche Zwang zum Griff nach der CTRL-Taste lassen jedoch vermuten, daß Apple nicht so ganz am Ein-Tasten-Konzept festhalten kann. Hoffnung macht Apple's neue Mighty Mouse, die - so wie es sich gehört - mit zwei berührungsempfindlichen Flächen ausgestattet ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-3913949592692718062?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/3913949592692718062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=3913949592692718062' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/3913949592692718062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/3913949592692718062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/09/macphoria-teil-2.html' title='MacPhoria - Teil 2'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-104816751287625485</id><published>2007-09-13T23:38:00.001+02:00</published><updated>2008-09-14T13:51:29.326+02:00</updated><title type='text'>MacPhoria - Teil 1</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: lucida grande;font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Da steht er nun: klein, schwarz, matt. Keine Frage: Es gibt kaum einen Hersteller neben Apple, dem es gelingt, Technik so unglaublich sexy in sprichwörtlich Nichts zu verpacken. Keine Schnörkel, keine Buttons, keine Zierstreifen aus Chrom, nicht einmal ein Namenszug - nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss gestehen, dass es mir genau so ging, wie wahrscheinlich vielen Windows-Benutzern: Ich war schon seit der Version 3.1 dabei und bin sozusagen mit dem Betriebssystem mitgewachsen - von einem kurzen Abstecher in die Welt von OS/2 abgesehen, der aufgrund des abgrundtief schlechten Marketings von IBM deutlich kürzer ausfiel, als mir lieb gewesen wäre. Als OS/2 tot, kalt und begraben war, kam ich also zurück zu Windows, zunehmend in der Annahme, dass es wirkliche Alternativen nicht gäbe. Da war zwar noch Linux, doch da es für dieses ansonsten beeindruckende Betriebssystem kaum ernsthafte Softwarelösungen für einen Designer gibt, war es nie eine wirkliche Option.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann war da noch der Mac: der bewunderte, gelobte, unerreichbar scheinende Schwarm, irgendwie eine andere Welt, in der - sollte man den Berichten Glauben schenken - Milch und Honig flossen. Man musste sich nicht einmal sonderlich für diese Welt interessieren, um hier und dort, ganz dezent, auf Referenzen zu stoßen, die sie einem ins Gedächtnis riefen und einem ins Ohr zu raunen schienen: Da ist auch noch der Mac... William Gibson und Douglas Adams sind nur zwei Kreative aus der schreibenden Zunft, die in ihren Büchern und Artikeln immer wieder direkt auf den Über-Computer, den Rebellen neben Windows, Bezug nahmen. Und natürlich ist der Mac auch aus der Welt der Designer nicht wegzudenken - hier ist gewissermaßen sein Reich und bis vor einigen Jahren galt die Antwort "Windows" auf die Frage "Was für ein System benutzen Sie?" schon beinahe als Frevel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da steht er nun: klein, schwarz, matt. Ich bin der Versuchung verfallen, habe klein bei gegeben und mich Hals über Kopf in eine neue Liebe gestürzt - ein Abenteuer gewissermaßen, heraus aus der langweilig gewordenen Windows-Welt. Mein neuer Schwarm ist ein MacBook - und ich muss ihn nicht einmal einschalten, um begeistert zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben: Einen gewissen Kult-Faktor hat er schon, der Mac. Doch der war für mich nicht ausschlaggebend. Sonst hätte ich ihn mir wahrscheinlich schon vor 5 Jahren kaufen müssen. Nein, ich hatte vielmehr rein pragmatische Gründe. Windows Vista kam auf den Markt - bereits die 7. Inkarnation des Betriebssystems von Microsoft und damit durchaus ein Grund für die Annahme, dass es diesmal etwas Intuitiveres geben werde, etwas erwachseneres, homogeneres als das, was schon da war. Was es statt dessen gab, war ein verfehlter Ausflug in grafische Gestaltungswelten, die sich dem vorübergehend begeisterten Nutzer allerdings nur beim Kauf eines neuen Rechners erschließen sollten. Es ist schier unglaublich, wieviele Ressourcen Windows verschleudert, um völlig nutzlose Effekte darstellen zu können, die alle anderen Betriebssysteme - einschließlich Linux und OS-X - gewissermaßen nebenbei aus dem Ärmel schütteln. Ressourcen, die ich viel sinnvoller dafür verwenden könnte, dass mein Bildbearbeitungsprogramm schneller läuft. Was ich allerdings nicht kann, weil mein Betriebssystem Windows heißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz abgesehen davon, dass Windows, selbst nach Jahren, die einfachsten Dinge nicht beherrscht. Nur um ein Beispiel zu nennen: Selbst unter OS/2 war es bereits vor 12 Jahren möglich, einen Text im Webbrowser zu markieren und ihn einfach auf den Desktop zu ziehen, um ihn dort abzulegen - etwa, um ihn zitieren zu können oder später zu lesen. OS/2 hat die Auswahl als das erkannt, was sie ist - ein Text, und legte sinnvollerweise automatisch eine Textdatei mit dem entsprechenden Ausschnitt an. Versuchen Sie dasselbe mal unter Windows! Oder besser: Lassen Sie's - es lohnt sich nicht! Was Sie tun müssen ist Folgendes: Sie markieren den gewünschten Text im Web-Browser, aktivieren mit der rechten Maustaste ein Kontextmenü, wählen hier "Markieren" aus und klicken anschließend auf den Desktop. Hier rufen Sie wieder mit der rechten Maustaste ein Kontext-Menü auf, was etwas dauern kann, weil Windows die für den Aufbau notwendigen Ressourcen schon irgendwo anders verbraten hat. Im Kontektmenü - so es denn erscheint - wählen Sie "Neu", dann "Textdatei". Diese erscheint nun auf Ihrem Desktop. Hier klicken Sie zunächst auf den Namen, um die Datei sinnvoll umzubenennen. Dabei müssen Sie darauf achten, nicht die Erweiterung .TXT zu überschreiben, denn sonst kann Windows mit der Datei nichts mehr anfangen. Sind Sie soweit gekommen, müssen Sie die neue Datei nich öffnen, den ausgewählten Text hineinkopieren, die Datei speichern und wieder schließen. Wie gesagt: Alles, was Sie bei richtigen Betriebssystemen tun müssen, ist Folgendes: Text markieren, Text auf den Desktop ziehen. Fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Windows ist schön und gut. Es ist ganz nett. Es funktioniert meistens. Oft sogar zufriedenstellend. Aber seine soeben generalüberholte Fassade kann nicht mehr darüber hinwegtäuschen, dass es hoffnungslos veraltet ist, hoffnungslos inkonsistent und durchzogen von so vielen sich widersprechenden Standards, dass man jedesmal versucht ist sich zu bedanken, wenn das System erfolgreich gebootet hat. Es war einfach Zeit für etwas Neues, für etwas Anderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser kleinen Reihe will ich meinen Umstieg auf das neue System verfolgen - mit seinen Höhen und seinen (hoffentlich seltenen) Tiefen. Viel Spaß beim Lesen!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-104816751287625485?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/104816751287625485/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=104816751287625485' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/104816751287625485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/104816751287625485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/09/macphoria-teil-1.html' title='MacPhoria - Teil 1'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-4824900644486503026</id><published>2007-04-24T01:25:00.001+02:00</published><updated>2008-09-14T13:51:05.943+02:00</updated><title type='text'>Routenplanung extrem</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: lucida grande;font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Die Online-Routenplanung ist schon eine praktische Sache. Was einem Google hier abverlangt, dürfte allerdings nur wohlkonditionierte Reisende ansprechen. Immerhin läßt sich hier nicht einwenden, weite Reisen würden der Ozonschicht schaden. Warum? Probiert mal Folgendes aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geht auf die Website &lt;a href="http://maps.google.de/"&gt;http://maps.google.de&lt;/a&gt; und klickt dort auf die Option "Routenplaner". Dann gebt München als Start und New York als Ziel ein. Man beachte Punkt 38 in der Anweisungsliste!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Update: Mittlerweile hat Google seine Maps-Applikation bereinigt. Davor konnte man an Punkt 38 der Routenbeschreibung lesen: "Schwimmen Sie 5.000 Kilometer über den Ozean". Kein Scherz 8)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-4824900644486503026?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/4824900644486503026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=4824900644486503026' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/4824900644486503026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/4824900644486503026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/04/routenplanung-extrem.html' title='Routenplanung extrem'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-5173252921459578056</id><published>2007-04-18T00:12:00.001+02:00</published><updated>2008-09-14T13:50:38.950+02:00</updated><title type='text'>Wir sind Jesus!</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-family: lucida grande;font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Na wenn das mal keine erfreuliche Nachricht ist: Der Papst ist 80 und wird Jesus immer ähnlicher. Findet zumindest Kardinal Meisner. So sagte der &lt;span style="text-decoration: line-through;"&gt;verwirrte Alte&lt;/span&gt; furchtlose Hirte wörtlich: »Heiliger Vater, wenn Jesus 80 Jahre alt geworden wäre, dann würde er aussehen wie Du.« Na, wenn Jesus sich da mal nicht auf den Schlips, sorry, auf die Dornenkrone getreten fühlt! Was er von soviel &lt;span style="text-decoration: line-through;"&gt;Arschkriecherei&lt;/span&gt; Demut gehalten hätte, mag dahingestellt bleiben - jedenfalls steht wohl eines zweifelsfrei fest: Wenn Deutschland Papst ist und der Papst Jesus, dann dürfen wir uns allesamt in der wohligen Gewissheit sonnen, kollektiv der Gottes Sohn zu sein! Da kann ja nichts mehr schief gehen!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mag auch die katholische Kirche derzeit hoffen. Denn die entscheidet momentan darüber, ob der verstorbene Papst Johannes Paul II selig gesprochen werden soll oder nicht. Die Chancen stehen nicht schlecht. Immerhin soll der Gute noch nach seinem Tod eine senile Nonne von der parkinsonschen Krankheit geheilt haben. Gar nicht so schlecht - und das in seinem Zustand! Das ist sogar noch besser als das &lt;span style="text-decoration: line-through;"&gt;technische Missgeschick&lt;/span&gt; Wunder, dass die gute Mutter Theresa einst in den Kreis der Heiligen katapultiert hat. Immerhin brachte sie es nur auf ein läppisches "geheimnisvolles Leuchten" beim Betreten eines Krankenzimmers!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei so viel Phantasie in Bezug auf die Erfindung neuer Wundertaten fragt man sich - vorbereitend gewissermaßen - was man wohl Papst Benedikt andichten wird, sollte er in nicht all zu ferner Zukunft das Zeitliche segnen. Mein Vorschlag: Wie wäre es mit der postmortalen Heilung des ungeborenen Kindes einer unbefleckt trächtigen Nonne? Das wäre doch der Knaller - damit wäre Ratzi aber ein Ehrenplatz in den heiligen Reihen sicher! Wo er doch jetzt gewissermaßen eh Gottes verlorener (Zweit-)Sohn ist.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch immer langsam. Bis dahin ist es ja noch etwas Zeit. Genug Zeit zumindest für wahre Massen &lt;span style="text-decoration: line-through;"&gt;armer Irrer&lt;/span&gt; christlicher Pilger, die in ganzen Busladungen zu Ratzi's Geburtshaus gekarrt werden, nur um dieses - Kratzer für Kratzer - bis auf die Grundmauern abzutragen. Und sollte der Papst das Zepter lange genug in der Hand behalten, dann kommt, mit etwas Glück, vielleicht auch Meisner wieder zu Verstand. Der sagte nämlich auch: »Ich gehe vom Papst immer ein bisschen besser weg, als ich hingekommen bin.«&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie viel besser das allerdings ist, bleibt fraglich. Immerhin erscheinen auch viele Aussagen des Papstes selbst in einem seltsam verklärten Licht. So etwa seine Ansichten bezüglich der Evolution. Diese, so Ratzinger, sei überhaupt nicht beweisbar. Den Naturwissenschaften, so führt Ratzinger aus, fehle die nötige Kompetenz, um diese Frage abschließend zu beantworten. Genau! Die Schöpfungsgeschichte der Kirche erscheint auch viel realistischer! Doch der Papst gesteht den Naturwissenschaften zumindest einen Lichtblick zu: Seiner Ansicht nach hätten sie »große Dimensionen der Vernunft erschlossen«. Woher er diese Weisheit hat, würde mich dann allerdings doch interessieren: Immerhin scheint der Vatikan davon weitgehend verschont geblieben zu sein. In diesem Sinne: Alles Gute!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-5173252921459578056?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/5173252921459578056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=5173252921459578056' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/5173252921459578056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/5173252921459578056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/04/wir-sind-jesus.html' title='Wir sind Jesus!'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-8998649536811918767</id><published>2007-04-06T12:26:00.001+02:00</published><updated>2008-09-14T13:49:54.664+02:00</updated><title type='text'>Was ist eigentlich Ostern?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: lucida grande;font-family:sans-serif;font-size:100%;"  &gt;Es ist Freitag - Karfreitag, ein freier Tag und Beginn eines langen Wochenendes. Da bis zum Frühstück noch etwas Zeit ist, zappe ich durch das Morgenprogramm im Fernsehen und werde prompt daran erinnert, dass der Karfreitag ja auch der höchste Feiertag der katholischen Kirche ist. An diesem Tag gedenken die Christen des Leidens, des Todes und der Auferstehung Jesus Christus'. Doch wie so ziemlich alle kirchlichen Feiertage hat auch Ostern und der Karfreitag eigentlich einen ganz anderen, vorchristlichen Ursprung und wurde von der Kirche lediglich für ihre eigenen Zwecke "okkupiert".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Osterfest hat, historisch gesehen, einen viel naheliegenderen Ursprung: Es kennzeichnet gewissermaßen den Beginn des neuen Jahres, des Frühlings, der Aussaat und des Neubeginns. Dieser Bedeutung trägt auch der Name "Ostern" Rechnung, der sich von Osten ableitet - der Himmelsrichtung, in welcher die Sonne aufgeht. Bestätigen läßt sich diese Erklärung anhand des englischen Namens: "Easter" - abgeleitet von "east", Osten. Ebenso interessant: Auch der Umstand, dass katholische Priester in der Osternacht das Taufwasser für das ganze Jahr weihen, geht eigentlich auf einen viel früheren, vorchristlichen Taufritus der Nordgermanen zurück, der ebenfalls in der Osternacht stattfand. Der Namensforscher Prof. Jürgen Udolph von der Universität Leipzig sieht genau hier den Ursprung des Namens "Ostern" - nämlich in den nordgermanischen Wörtern "ausa" für Wasser, beziehungswiese "austr" für begießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das Osterfest in seiner heutigen, christlichen Bedeutung, eine reine Erfindung ist und mit dem Tod und Leiden Christi gar nichts zu tun hat, darauf scheinen auch andere Hinweise zu deuten, die sich in der Literatur finden. So zum Beispiel bei den Tempelrittern. Historischen Überlieferungen entsprechend bestand ein Teil des Initiationsritus, den ein neues Ordensmitglied ableisten musste darin, auf das Kreuz, das Symbol für den Tod Christi, zu spucken. Uneingeweihte Beobachter sollen sich von diesem Vorgehen verständlicherweise äußerst entsetzt gezeigt haben und der Vorwurf der Ketzerei bildete folgerichtig eine der Grundlagen für die spätere Vernichtung der Templer. So richtig passt der Vorwurf der Ketzerei aber nicht in das Bild, das die Tempelritter zu jener Zeit abgaben. Sie waren traditionell sehr gottesfürchtig - immerhin wurde der Orden nur zu dem Zweck ins Leben gerufen, den heiligen Tempel in Jerusalem vor den "Ungläubigen" zu schützen. Aus welchem Grund also sollten die Templer, die den Heiland einerseits so sehr verehrten, gleichzeitig sein Kreuz bespucken? Die Erklärung dafür ergibt sich aus einer interessanten Überlieferung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Templer glaubten zu wissen, dass in den uns überlieferten Berichten über das Leben Jesus Christus - absichtlich oder versehentlich - die Geschichten zweier verschiedener Personen miteinander vermischt worden sind. So wurde nicht Jesus Christus ans Kreuz genagelt, sondern ein uns heute namentlich unbekannter Rebell, der sich gegen die römische Herrschaft erhoben hatte. Ihn verachteten die Templer ebenso sehr wie sie ihren Heiland verehrten. So läßt sich auch ihr ansonsten recht befremdlich anmutender Initiationsritus erklären. Der Historiker Charpentier geht davon aus, Johannes habe seinerzeit von einer ganz anderen Person gesprochen als die drei Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas. Ihre Berichte drehten sich um den uns heute unbekannten Rebellen, um einen selbsternannten Königs der Juden, der am Kreuz gestorben ist. Welches Ende der Heiland genommen hat, wird indes nicht überliefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wirft auch diese Erklärung Fragen auf. Zum Beispiel danach, woher die Templer dieses Wissen bezogen haben sollen. Historiker halten es jedoch durchaus für denkbar, dass die Tempelritter in Jerusalem die Grundmauern des Tempels Salomos freilegten und dort Dokumente fanden, die das Rätsel um Jesus Christus aufklärten. Weshalb sie dieses Wissen nicht teilten, wird aber wahrscheinlich ihr Geheimnis bleiben. Auch in der Bruderschaft selbst sollen nur wenige Eingeweihte das Geheimnis um den echten und den falschen Jesus gekannt haben. Was durchaus verständlich wäre: Hätte die katholische Kirche von diesem Wissen erfahren, wäre den Templern ihre gnadenlose Verfolgung und Vernichtung sicher gewesen. Das Wissen geheim zu halten und ihm lediglich in Form einer Geste Ausdruck zu verleihen, war deshalb viel naheliegender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welchem Glauben man auch immer anhängen mag: Genießen wir das lange Wocheende - und die Ostereier. Apropos genießen: So langsam ist es jetzt auch Zeit für's Frühstück. Frohe Ostern!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-8998649536811918767?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/8998649536811918767/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=8998649536811918767' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/8998649536811918767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/8998649536811918767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/04/was-ist-eigentlich-ostern.html' title='Was ist eigentlich Ostern?'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-7371041464219561262</id><published>2007-03-05T01:14:00.000+01:00</published><updated>2007-03-05T01:21:19.112+01:00</updated><title type='text'>Wenn Fragen unter'm Nagel brennen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Wer kennt das nicht? Man sitzt gemütlich mit Freunden zusammen im Café und diskutiert über irgend ein X-beliebiges Thema, über irgend eine Frage, zu der einem die Antwort partout nicht einfallen will! Hat man jetzt sein Handy dabei (und wann ist das eigentlich mal nicht der Fall?), ist die Antwort jetzt nur noch 5 kleine Ziffern weit entfernt. Denn heute ist hiogi online gegangen - ein kleiner, feiner Service, der Fragen einfach per SMS beantwortet. Alles was man dazu tun muss ist, eine SMS mit dem Stichwort "FRAGE" an die Nummer 84000 zu senden - also zum Beispiel: "Frage Warum ist der Himmel eigentlich blau?". Die Antwort kommt dann idealerweise ein paar Minuten später per SMS zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um das Ganze nutzen zu können, sollte man sich allerdings vorher unter www.hiogi.de anmelden. Das Ganze ist kostenlos und je mehr Benutzer teilnehmen, desto schneller kann man auf die richtige Antwort hoffen. Damit schelmische Menschen nicht auf die Idee kommen, einfach irgendwas als Antwort zu schicken, wird diese vor dem Versand von einem weiteren Benutzer gegengeprüft. Eine clevere Idee, die einem sicher des Öfteren aus der Patsche helfen wird und garantiert für anerkennende Blicke sorgt! Einfach mal ausprobieren - das Ganze ist kostenlos und: Richtige Antworten qualifizieren den Benutzer sogar für Gewinne!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-7371041464219561262?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/7371041464219561262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=7371041464219561262' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/7371041464219561262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/7371041464219561262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2007/03/wenn-fragen-unterm-nagel-brennen.html' title='Wenn Fragen unter&apos;m Nagel brennen'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-116479424554469196</id><published>2006-11-29T10:57:00.000+01:00</published><updated>2007-02-17T07:18:36.353+01:00</updated><title type='text'>Der ComputerClub ist wieder da</title><content type='html'>&lt;!-- Converted from text/rtf format --&gt;  &lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;Viele Computerfreunde älteren Jahrgangs kennen ihn wahrscheinlich noch: den ComputerClub des WDR, in dem zwei lustige Kauze - Wolfgang Back und Wolfgang Rudolf - allerlei Neues und Kurioses aus der Welt unserer still vor sich hin brummenden Spielzeuge präsentierten. Als früherer waschechter Computer-Nerd war das für mich natürlich Pflichtprogramm! 2004 wurde der ComputerClub dann ersatzlos gestrichen. Wobei man ehrlich sagen muss: Für die beiden Wolfgangs hätte es eh keinen Ersatz gegeben! Nun ist er wieder da, der ComputerClub2 - allerdings nicht als Fernsehsendung, sondern als wöchentlich aktualisierter Audio-Stream, als Audio-Download und sogar als PodCast "zum Mitnehmen". Derzeit stehen schon 18 Folgen zur Verfügung - genug für Stundenlanges Schwelgen in wohliger Computer-Nostalgie. Die Themen sind allerdings brandaktuell und werden jeden Montag um 20.00 Uhr aktualisiert - da muss man einfach reinhören. Zu finden im Web unter &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.cczwei.de/"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;color:#0000ff;"&gt;http://www.cczwei.de/&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:85%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-116479424554469196?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/116479424554469196/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=116479424554469196' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/116479424554469196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/116479424554469196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2006/11/der-computerclub-ist-wieder-da.html' title='Der ComputerClub ist wieder da'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-116435981097432062</id><published>2006-11-24T10:15:00.000+01:00</published><updated>2006-11-24T10:21:29.706+01:00</updated><title type='text'>Schwarzgeld und Kondome</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:85%;"&gt;Nun ist es dahin, das saubere Image des Siemens-Konzerns, dem, wie ich gestehen muss, auch ich etwas nachtrauere. Ihm und der Zeit als die Unternehmensführungen zumindest noch eine Spur geschäftlichen Anstands besaßen – oder zumindest diesen Eindruck machten. Und wie immer in solchen unschönen Fällen schreien Medien und die Politik lauthals nach rigoroser Verfolgung derartiger Skandale. Wahrscheinlich ebenso rigoros wie in der Mannesmann-Affäre, die ja bekanntlich niemanden – mit Ausnahme der ehemaligen Angestellten – den Kopf gekostet hat. Ich muss sagen, eine so rigorose Verfolgung würde ich mir gern gefallen lassen, zumal ja für jeden Beteiligten ein paar Milliönchen für die Rentenkasse abgefallen sind. Ach nein, die brauchen sie ja gar nicht! Eine saftige Pension bekommen sie ja auch noch! Nichts mit 345 Euro Regelsatz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr löblich im Falle Siemens ist jedoch die Bekundung von Siemens-Vorstandschef Kleinfeld, der, leider erst sehr spät, nämlich im Januar über die Vorfälle informiert, sofortige und strikte Abstrafungen angeordnet hat. Das war jetzt, im November. Ich würde ja zu gerne mal wissen, wie diese Abstrafungen aussehen werden. Ich sehe schon beinahe vor meinem geistigen Auge, wie sich Siemens' Top-Manager gegenseitig mit ihren Geldsäcken verprügeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es gibt auch gute Meldungen! So hat der Papst persönlich eine völlig neuartige Entdeckung gemacht, die die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird: Kondome! Das sind so kleine Gummitütchen, die nicht nur verhindern, dass man sich beim – ihr wisst schon – mit lauter ekligen Erkrankungen anstecken kann, sondern auch dafür sorgen sollen, dass Frauen, die nach dem – ihr wisst schon – keine Kinder bekommen möchten, auch keine bekommen. Es ist schon beinahe skandalös, dass die Welt außerhalb des Vatikans erst 1855 von dieser Erfindung in Kenntnis gesetzt wurde! Aber im Ernst: Es sieht so aus, als wolle Josef seine Haltung gegenüber der Nutzung von Kondomen im Kampf gegen AIDS – vor allem in Afrika – verändern, eine 180 Grad Kehrtwende sozusagen. Bisher hatte er nicht gezögert, trotz erschreckender Zahlen von Infizierten in den Ländern der Dritten Welt, lediglich die traditionellen »Morallehren« der katholischen Kirche ins Feld zu führen – ohne dabei jedoch Kondome zu erwähnen. Jetzt scheint sich AIDS so langsam auch in den recht trägen Augen der Kirche zum größeren Übel zu entwickeln und ein leichtes Abweichen von antiquierten Sittenvorstellungen zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz so sicher ist man sich auf dem heiligen Stuhl allerdings noch nicht. Zunächst soll ein Bericht die wissenschaftlichen Aspekte der Nutzung von Kondomen durchleuchten – würde mich mal interessieren, wie die heiligen Herren das untersuchen wollen, wo sie doch gar nicht dürfen... ihr wisst schon.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-116435981097432062?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/116435981097432062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=116435981097432062' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/116435981097432062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/116435981097432062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2006/11/schwarzgeld-und-kondome.html' title='Schwarzgeld und Kondome'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-116291031444020265</id><published>2006-11-07T15:37:00.000+01:00</published><updated>2006-11-07T15:39:59.963+01:00</updated><title type='text'>Kein Steuerbescheid mehr!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:85%;"&gt;Klingt unglaublich? Ist es auch. Ich habe jetzt schon zum zweiten Mal keinen Steuerbescheid erhalten. Ich muss dazu sagen, dass ich als Freiberufler verpflichtet bin, alle drei Monate meine Umsatzsteuererklärung abzugeben - woraufhin ich dann, üblicherweise zumindest, einen Steuerbescheid erhalte, der mir darüber Auskunft gibt, wie viel Geld ich denn dem Finanzamt schulde. Nun habe ich diesen Steuerbescheid schon zum zweiten Mal nicht erhalten. Was sich allerdings zunächst erfreulich anhört, ist tatsächlich alles andere als das. Das Finanzamt scheint nämlich dazu übergegangen zu sein, ganz auf den Steuerbescheid zu verzichten und stattdessen gleich eine Mahnung zu versenden. Und die kam soeben ins Haus geflattert. Samt Mahngebühr, versteht sich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:85%;"&gt;Seltsamerweise passiert mir das erst, seitdem Selbständige dazu verpflichtet sind, ihre Steuererklärung online einzureichen. Das altbekannte Papierformular, das man sich zur besseren Übersicht so schön abheften konnte, ist Geschichte. Interessanterweise wird die Online-Steuererklärung über eine Formularsoftware abgewickelt, die sich "Elster" nennt - mal ehrlich: einen treffenderen Namen hätte man ja wohl kaum finden können, ist doch die Elster dieser kleine, diebische Vogel, dem man nachsagt, seinen Schnabel nicht von Dingen lassen zu können, die verführerisch glänzen. Wie zum Beispiel mein Geld. Jedenfalls hat es so den Anschein, als hätte die Elster nicht nur auf meine Umsatzsteuer ein Auge geworfen, sondern auch noch auf die Mahngebühren. Ich bin ja mal gespannt, was das Finanzamt dazu sagt. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-116291031444020265?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/116291031444020265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=116291031444020265' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/116291031444020265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/116291031444020265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2006/11/kein-steuerbescheid-mehr_07.html' title='Kein Steuerbescheid mehr!'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-115859626389701318</id><published>2006-09-18T18:17:00.000+02:00</published><updated>2006-11-04T19:31:13.120+01:00</updated><title type='text'>Das Parfum</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: lucida grande;font-family:trebuchet ms;"  class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Am Sonnbend waren wir, einen Tag vor unserer Reise in den Urlaub, noch einmal im Kino. Und da nichts anderweitig Empfehlenswertes lief, entschieden wir uns für "Das Parfum". Ich hatte das Buch gelesen und sehr gemocht und allein schon das Mitwirken von Dustin Hoffmann hatte mich überzeugt, mir nun auch den Film ansehen zu müssen - obwohl ich von deutschen Filmen üblicherweise nicht so hingerissen bin. Und ich muss sagen: Es hat sich gelohnt! Leute, wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt: tut ihn euch an. Er ist absolut fulminant, über alle Maßen stimmig und athmosphärisch und einfach begeisternd! Ich kann ihn nur empfehlen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-115859626389701318?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/115859626389701318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=115859626389701318' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/115859626389701318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/115859626389701318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2006/09/das-parfum.html' title='Das Parfum'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-115793279258541810</id><published>2006-09-11T01:58:00.000+02:00</published><updated>2006-09-14T08:11:43.480+02:00</updated><title type='text'>Papst auf Werbetour in Bayern</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:85%;"&gt;Nicht genug damit, dass Deutschland jetzt Papst ist, wie eine große deutsche &lt;s&gt;Papierverwertungsfirma&lt;/s&gt; Tageszeitung enthusiastisch verkündet hatte, nein, jetzt muss der Papst auch noch nach Deutschland zurückkommen. Wobei: So ganz nach Deutschland hat er es noch nicht geschafft – vorerst ist er nur in Bayern, dem wunderbaren Land der Lederhosen und Edmund Stoiber. Schlimm genug ist es allemal. Hier hat Ratzinger, alias Benedikt XVI, eine große Werbeansprache für die gebeutelte und oft missverstandene katholische Kirche auf das Volk losgelassen. Die westliche Welt, so prangerte der Papst an, sei gleichgültig gegenüber Gott – beziehungsweise gegen die katholische Kirche, was für die Katholiken ja bekanntlich ein und dasselbe ist. Auch wenn das fast unmöglich erscheint, hat es den Eindruck, als ginge dem Vatikan so langsam das Geld aus – da kämen ein paar zusätzliche Euros aus Deutschland natürlich gerade recht. &lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Dem entsprechend forderte Ratzinger die Deutschen auf, sich wieder auf die &lt;s&gt;Zahlung der Kirchensteuer&lt;/s&gt; das Evangelium zu besinnen. Recht hat er! Schließlich werden wir alle ausnahmslos im Fegefeuer schmoren, wenn wir uns nicht brav beim Sonntagsgottesdienst das Hirn weichsingen lassen und, so wie sich das für eine Schar Lämmer gehört, unsere Sünden bekennen. Außerdem sollte man nicht vergessen: Die katholische Kirche tut ja auch viel Gutes! Hat sie schon immer getan! Das ist ja sozusagen Tradition. &lt;s&gt;Scheiterhaufen&lt;/s&gt; &lt;s&gt;Massaker&lt;/s&gt; Nächstenliebe und so. Beispiele dafür gibt es in Hülle und Fülle! So sorgt sie zum Beispiel in vielen von HIV gebeutelten Staaten der Dritten Welt auch heute noch für jede Menge segensreichen Nachwuchs, indem sie die Nutzung von Kondomen und anderer Verhütungsmittel verdammt. Oder wie wäre es mit der absoluten Vorzeigenächstenliebenden, Mutter Theresa, die jeder Menge schwerkranker Inder gewissermaßen zu einem Expressticket direkt bis an die Himmelstür (und dem Vatikan zu jeder Menge Kohle) verholfen hat? Das ist eine so unverschämt gute Tat, dass sie dafür sogar heilig gesprochen wurde! Unser „Kirchenzehnt“ wäre bei der Katholischen Kirche also bestens angelegt – es sei denn, es kommt mal wieder zu einem Finanzskandal bei der Vatikanbank, was allerdings unwahrscheinlich ist. Schließlich haben die heiligen &lt;s&gt;Geldsäcke&lt;/s&gt; Finanzexperten inzwischen auch dazugelernt und werden sich sicher nicht so schnell noch mal erwischen lassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Der Papst will allerdings nicht nur uns, sondern er will auch unsere Kinder. Dies hatte er am zweiten Tag seines Bayernbesuches verkündet. Hier forderte er Eltern dazu auf, mit ihren Kindern in die Kirche zu gehen. Und auch hier kann man dem &lt;s&gt;verschrobenen Alten&lt;/s&gt; heiligen Vater nur zustimmen, obgleich wenn man ihm soviel offene Selbstkritik gar nicht zugetraut hätte! Allerdings haben die Erfahrungen aus der jüngeren Vergangenheit auch ziemlich offensichtlich gezeigt, dass das weitaus sicherer ist, als die Kinder allein zu den Katholiken zu schicken. Sicherer für die Kinder meine ich. Wenn die Eltern ihren kleinen Jungs und Mädchen in die Kirche begleiten, kommen die heiligen Brüder auch nicht so schnell auf komische Gedanken. Hut ab für so viel Weitsicht kann man da nur sagen! &lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Doch damit nicht genug! Neben einer bisher für unmöglich gehaltenen Offenheit überraschte Ratzinger die Anwesenden auch mit seinen zwischenzeitlich in Rom erworbenen Kenntnissen der Inneren Medizin! Diese brachten den Papst zu der geradezu erschreckenden Erkenntnis, dass bei allen, die nicht regelmäßig in die Kirche gehen, „innere Sinne abzusterben drohen“! Damit widerlegt Prof. Dr. Ratzinger die bisher in der denkenden Welt geltende These, dass gerade der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes zu einer deutlichen Verminderung der gesunden Sinneswahrnehmung führen könne. In vielen Fällen ginge diese gar so weit, dass sich die Betroffenen in seltsame Gewänder hüllten, sich phallische Hüte aufsetzten und eine an ein Kreuz genagelte Männerfigur singend durch die Straßen trügen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Alles in Allem waren die ersten beiden Tage des Papstbesuches wohl aber sehr erfreulich und endeten mit einer guten Nachricht: Äußerungen des Papstes legten die Vermutung nahe, dass er seine Reihe in die Heimat als Abschiedsbesuch ansieht. So gehen wir doch alle hoffnungsvoll in die neue Woche! &lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Witziger Zufall: Aufgrund einer ungenügenden Absprache müssen alle Nervenheilanstalten Münchens ihren Patienten gleichzeitig für das Wochenende Freigang gewährt haben - zeitgleich mit dem Papstbesuch. Wie Augenzeugen berichteten, waren die Straßen von jubelnden Massen gesäumt, die lauthals „Benedetto“ riefen und in weiße und gelbe T-Shirts gekleidet waren. Die Sicherheit der sonst ebenfalls anwesenden 100 Kardinäle und Bischöfe sei davon aber nicht bedroht gewesen. &lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Mit den Worten „Die Welt braucht Gott. Wir brauchen Gott“ schloss Ratzinger seine bewegende Ansprache. Wenn auch für den ersten Teil dieser Aussage gewisse Zweifel angebracht scheinen, mag der zweite Teil zumindest für den Vatikan vollauf zutreffen: immerhin ist Gott, den sie Katholiken so clever unter den Nagel gerissen haben, dessen einzige Einnahmequelle, und eine recht einträgliche dazu. Die will man sich natürlich nicht vermiesen lassen. In diesem Sinne: Viel Glück Joseph und komm gut nach Hause! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-115793279258541810?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/115793279258541810/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=115793279258541810' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/115793279258541810'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/115793279258541810'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2006/09/papst-auf-werbetour-in-bayern.html' title='Papst auf Werbetour in Bayern'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-115268289130485899</id><published>2006-07-12T07:12:00.000+02:00</published><updated>2006-07-12T08:33:51.470+02:00</updated><title type='text'>Stralsunder Zoo bekommt neuen Affen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:85%;"&gt;Offenbar haben die USA ein Herz für den Stralsunder Zoo und wollen ihm ihren neuen Schimpansen vermachen... Nein, nein, mal im Ernst: US-Leitaffe Bush Junior wird am morgigen Donnerstag das schöne Stralsund mit seinem Besuch beehren. Mal ehrlich: Für immerhin 12 Millionen Euro zulasten des deutschen Steuerzahlers wäre das auch ein etwas teures Präsent! So viel nämlich sollen die Sicherheitsvorkehrungen kosten, die als notwendig erachtet werden, um den US-Präsidenten vor der "begeisterten" Menge zu schützen. Geld genug scheint ja vorhanden zu sein - immerhin wird dafür ja an anderen, vergleichsweise belanglosen Einrichtungen, wie etwa dem Gesundheitswesen oder der Bildung, kräftig gespart.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;font-size:85%;"&gt;Empfangen wird Bush von unserer fetten CDU-Bundesschnecke, dem Merkel, die, so zumindest meldet es die dpa, "internationale Streitthemen mit Bush besprechen" möchte. Irgendwie schwant mir, dass das Ergebnis dieser Besprechungen schon jetzt feststeht - immerhin wird in Berlin allgemein erwartet, das Bush unseren Kanzler-Ersatz im Gegenzug auf seine Ranch in Texas einladen werde - ein Privileg, das bisher nur ausgesuchten Freunden der US-Regierung vorbehalten war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;font-size:85%;"&gt;In Stralsund, genauer in Trinwillershagen (auf das Bush sicher ganz besonders gespannt sein dürfte), soll das Schwein am Spieß gebraten werden. Nein, moment, zu früh gefreut: ...soll ein Wildschwein am Spieß gebraten werden. Dann soll Bush auch die Gelegenheit bekommen, mit einigen "Bürgern" zusammenzutreffen. Ob auch diese von der Bundeswehr gestellt werden sollen, wurde nicht offiziell bestätigt. Immerhin: Dass die Regierung Angst vor denkbarer Kritik hat, beweisen die rund 60 Protestveranstaltungen, die für den Tag geplant sind. Zu sehen kriegen wird sie Bush allerdings wohl kaum: So soll die gesamte Innenstadt, der Luftraum und auch die Schiffahrtsstraßen komplett gesperrt und sogar die Gullideckel verschweißt werden. Offenbar hat man Angst, Bush könne während seines Deutschland-Aufenthaltes des Drang bekommen, dahin zurückzukehren, wo er hergekommen sein muss.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:lucida grande;font-size:85%;"&gt;Insgesamt scheint man sich der ungeteilten Begeisterung seitens der Stralsunder Bürgerschaft nicht so ganz sicher zu sein. So berichtet u.a. MVregio:&lt;em&gt; "Fahrzeuge müssen von den Straßen, aus Hinterhöfen und Garagen auf öffentliche Parkplätze an den Rand der Stadt oder in den Landkreis gebracht werden. Auch die Bewegungsfreiheit von Einwohnern und Besuchern soll weitgehend eingeschränkt werden. Nach inoffiziellen Informationen von MVregio soll es trotz gegenteiliger Meldungen von Seiten der Polizei ein generelles Ausgehverbot für die Kernzeit von 18 Stunden geben. Während dieser Zeit sollen Anwohner und Besucher der Stadt nur mit Sondergenehmigung kurze Besorgungen machen dürfen. Das dürfte nicht überraschen, denn auch beim Bush Besuch in Mainz (Februar 2005) gab es ein quasi Ausgehverbot für die Anwohner in der Kernzone. Die Fenster in der Kernzone sollen ebenfalls am Tage des Besuches von Bush verschlossen bleiben. In den Straßen, die von der Fahrzeugkolonne passiert werden, soll es nach Informationen von MVregio nicht möglich sein, die Fenster in der "heißen Zone" zu öffnen. Dies soll laut einem nichtoffiziellen Arbeitspapier den zuständigen Behörden in Mecklenburg-Vorpommern seitens der Bush-Administration angetragen worden sein. Nach Meinung eines Sicherheitsfachmann könnte das heißen, dass man die Fenster wohl von innen versperren wird."&lt;/em&gt;  So viel zum Thema Freiheit und Bürgerrechte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;font-size:85%;"&gt;Was auf den klar denkenden Zeitgenossen wie eine peinliche Arschkriecherei wirken muss, scheint jedoch nur Ausdruck unserer aktuellen Politik zu sein: Deutschland ist wieder auf Kurs. Auf US-Kurs. Mehr Truppen für Afghanistan, neue Truppen für den Kongo und die ersten Bundeswehrsoldaten auf den Kanarischen Inseln - hier weiß ich nicht mehr genau, seit wann die eigentlich zum Bundesgebiet gehören - muss ja wohl so sein, denn anders kann ich es mir nicht erklären, warum unsere "Verteidigungsarmee" so weit ab von zuhause helfen soll, Migranten aus Afrika abzuwehren. Merkel und Bush scheinen sich jedenfalls bestens zu verstehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Lucida Grande;font-size:85%;"&gt;Wer jetzt genauso unter einem schier unwiderstehlichen Brechreiz zu leiden beginnt, hat im Netz die Möglichkeit, sich zu informieren, wie und wo entsprechende Protestaktionen stattfinden. So unter anderem auf der Website &lt;a href="http://www.bush-in-stralsund.de"&gt;bush-in-stralsund.de&lt;/a&gt; oder auf der Website von &lt;a href="http://www.attac.de/index.php"&gt;Attac Deutschland&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-115268289130485899?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/115268289130485899/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=115268289130485899' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/115268289130485899'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/115268289130485899'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2006/07/stralsunder-zoo-bekommt-neuen-affen.html' title='Stralsunder Zoo bekommt neuen Affen'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-113490018709422471</id><published>2005-12-18T10:51:00.000+01:00</published><updated>2007-02-16T20:08:10.586+01:00</updated><title type='text'>Hat die Kirche Angst vor Gott?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Also ich will jetzt hier keine gotteslästerlichen Gerüchte in die Welt setzen (gibt es eigentlich den Begriff "kirchenlästerlich"?), doch ich stand kürzlich auf meinem Balkon, als ich eine überaus bemerkenswerte Entdeckung machte, die in mir die erstaunte Frage aufrief: Hat die Kirche Angst vor Gott?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht, dass ich einen Anspruch darauf erhebe, mir diese Frage als erster gestellt zu haben – sie liegt ja gewissermaßen auf der Hand. Wer, wenn nicht die Katholiken, hätten wirklich guten Grund dazu, Gott mehr zu fürchten als sonst irgendjemand. Immerhin sind sie es, die Seinen Namen immer und immer wieder für alle nur erdenklichen Verbrechen gegen ihre Mitmenschen missbrauchen. Aktuellster Vorreiter auf diesem Gebiet sind derzeit die USA, die sogar ihre Armee – in guter christlicher Tradition – unter dem Segen Gottes in einen Krieg ziehen ließen, von dem sie selbst am besten wussten, dass es ihn gar nicht hätte geben dürfen. Nein, nein, es ist ganz offensichtlich: schaut man sich die Geschichte der Katholiken vom Datum ihrer Entstehung bis zum heutigen Tage einmal an, wird einem schnell klar, dass sie geradezu starr sein müssten vor Furcht. Vorausgesetzt natürlich, dass sie selbst an ihren Herrn im Himmel glauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ich schweife ab. Die Beobachtung, die ich vom Balkon meiner Wohnung aus anstellte, mag zunächst unbedeutend erscheinen. Vielleicht wäre sie mir unter anderen Umständen gar nicht aufgefallen, aber in dem Moment als ich sie machte, traf sie mich wie ein Blitz – und das ist durchaus treffender, als man es jetzt vermuten mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Wohnung befindet sich in einem Gebäude, das um 1860 herum errichtet wurde und an einer der belebtesten Straßen Berlins liegt, auf der ein ständiger Verkehr herrscht. Ein Balkon „nach vorne raus“ wäre also alles andere als erfreulich. Statt dessen geht unser Balkon nach hinten hinaus auf den Hof. Und auf diesem steht eine kleine Kirche, nebst einer katholischen Schwesternschule, dem Sankt Katharinen-Stift. Zusammen bilden sie ein überaus romantisch wirkendes Ambiente, das dem Großstadt-Getummel einen fast ländlich-friedlichen Anstrich verleiht. Wir hatten uns in die kleine Kirche auf unserem Hof sofort verliebt, obwohl wir mit der Kirche an sich nicht viel am Hut haben. Jedenfalls stehe ich neulich auf eben diesem Balkon und betrachte gedankenverloren eben diese Kirche, als ich mir ein entscheidendes Detail ins Auge fiel. Genauer gesagt: 26 entscheidende Details.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, gehen wir einmal von der Kirchenmeinung aus, dass Gott der Erschaffer der Welt und allmächtig ist. Dann käme natürlich alles – sowohl das Gute als auch das Böse – von Gott. Darüber hinaus erhebt die katholische Kirche ja bekanntermaßen den Anspruch, alleiniger Vertreter Gottes auf Erden zu sein. Und nicht nur das: die Kirche geht sogar so weit, sich selbst als „Haus Gottes auf Erden“ zu bezeichnen. Das ist ja alles schön und gut. Doch dann soll mir bitte mal jemand folgenden Umstand erklären:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollten die Vertreter der katholischen Kirche wirklich und wahrhaftig an das glauben, was sie sagen, dann fände ich es überaus verständlich und menschlich, wenn ich auf dem Dach der Kirche, die auf unserem Hof steht, einen Blitzableiter sähe. Ich meine, mal ehrlich, man weiß ja nie. Vielleicht zielt Gott ja mal daneben – ist den Amerikanern ja auch schon passiert – oder vielleicht hat er mal einen schlechten Tag. Es mag auch durchaus sein, dass die Vertreter der Kirche sich nicht so ganz sicher sind, wie ihr weltliches Tun auf ihren himmlischen Vater wirkt. Einen Blitzableiter halte ich für moralisch durchaus vertretbar. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Aber sechsundzwanzig?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war meine entscheidende Beobachtung. Die Kirche auf unserem Hof, nebst angeschlossener Schwesternschule, ist mit nicht weniger als zwei Dutzend Blitzableitern bestückt. Sie ist mit Blitzableitern nicht nur gespickt, sondern geradezu übersäht. Und dabei habe ich nur die Metallstäbe einbezogen, die sich auf der Vorderfront des Gebäudes zeigen - die anderen sehe ich ja nicht einmal! Mal ganz ehrlich, liebe Leute, mit Unsicherheit hat das nichts mehr zu tun. 26 Blitzableiter auf jedem nur erdenklichen Vorsprung des Daches: Für mich sieht das nicht nach Unsicherheit aus, sondern nach blankem Horror.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In meinen Augen bestätigt dies meinen Verdacht, dass die Kirche selbst nicht im Geringsten an das glaubt, was sie sagt und sich ihrer Verantwortung und ihrer Verbrechen gegenüber ihren Mitmenschen und der Welt durchaus bewußt ist. Mit Worten würden sie das natürlich niemals zugeben. Doch sie geben es zu, indem sie sechsundzwanzig Blitzableiter auf ein Haus setzen, von dem sie behaupten, es sei das "Haus Gottes". Ich meine, wäre das wirklich der Fall, warum befürchten die Kirchenvertreter dann so offensichtlich, Gott hätte nichts besseres zu tun, als ausgerechnet seine eigene Hütte abzufackeln? Schon kurios, oder? Schaut mal auf den Kirchen in eurer Umgebung nach – vielleicht kommt ihr ja zu einem ähnlichen Ergebnis!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-113490018709422471?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/113490018709422471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=113490018709422471' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/113490018709422471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/113490018709422471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/12/hat-die-kirche-angst-vor-gott.html' title='Hat die Kirche Angst vor Gott?'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112888410219139209</id><published>2005-10-04T20:55:00.000+02:00</published><updated>2005-10-10T08:12:39.796+02:00</updated><title type='text'>Angst und Bange</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Eigentlich hatte ich schon seit einer ganzen Weile vor, endlich einmal zum Hautarzt zu gehen. Aber wie das immer so ist: Entweder man hat überhaupt keine Zeit oder einfach nicht zur selben Zeit wie der Hautarzt - oder man vergißt das so wichtige Vorhaben ganz einfach - bis irgend ein Ereignis das Gedächtnis wieder auffrischt. So wie gestern bei mir.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich sitze, nichts Böses ahnend, am Schreibtisch und suche nach interessanten Artikeln im Internet als mein Blick an einer Meldung haften bleibt: "24-jähriger Linux-Programmierer verliert Kampf gegen Krebs". 24, dachte ich, das ist ja noch überhaupt kein Alter zum sterben! In der Meldung wurde auf ein Blog hingewiesen, in dem der Verstorbene - zu Lebzeiten - seinen Kampf gegen den Hautkrebs dokumentiert hatte. Melanome hatte er, wie er schreibt. Eine ganze Menge davon. Melanome, dachte ich. Was genau ist das eigentlich?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;An dieser Stelle sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich mich im Besitz einer ganz und gar bemerkenswerten Sammlung von Leberflecken - oder Muttermalen - in einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Qualitäten, Größen und Farben befinde. Sie bildeten den ausschlaggebenden Grund dafür, dass ich eigentlich zum Hautarzt gehen wollte. Und jetzt saß ich da und sah mir Bilder von Melanomen im Internet an. Die meisten davon waren, wie man das so kennt, unförmige, dunkelbraune Gebilde, die sich mehr oder weniger formlos über die Haut erstreckten. Doch dann waren da noch ein paar kleine Vetreter, die einigen meiner eigenen Auswüchse - sinnbildlich gesprochen - wie aus dem Gesicht geschnitten schienen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nun bin ich von Hause aus kein Mensch, der schnell in Panik verfällt. Doch die Aussicht auf einen ausgewachsenen Hautkrebs auf der eigenen Pelle kann einen schon ganz schön kirre machen. Also saß ich erst einmal eine Weile am Schreibtisch und unterzog diejenigen meiner Leberflecken, die ich erreichen konnte, ohne einem unerwartet Hereinstürmenden unangenehme und peinliche Fragen beantworten zu müssen, einer intensiven Prüfung. Natürlich nur pro forma, denn in Wahrheit hätte ich ein Melanom wahrscheinlich nicht von einem Flecken Nutella unterscheiden können - ich bin ja schliesslich kein Hautarzt!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nachdem sich trotz erfolgter Eigeninspektion die gewünschte Beruhigung nicht einstellte (ein oder zwei meiner Leberflecken beharrten partout darauf, genau so auszusehen wie ein Mini-Melanom) musste fachlicher Rat her, beschloss ich. Ich musste jetzt endlich mal zum Hautarzt. Gleich nächsten Montag. Konnte Alex da? Wann hatte Alex eigentlich ihren nächsten Arzttermin? Dann könnte ich ja gleich mitkommen. Aber wer weiß, wann das ist. Bis dahin habe ich das mit dem Hautarzt bestimmt wieder vergessen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Gedanken rasten mir durch den Kopf, während es mir immer einleuchtender erschien, dass mindestens zwei meiner Leberflecken sichere Anzeichen für das nahende Ende sein müssten: ganz dunkel und sehr deutlich erhaben. So sieht doch kein normaler Leberfleck aus! Und war da nicht erst kürzlich einer dazu gekommen? So ein rauher? Gleich über der Brust? Der war mir mal beim Baden aufgefallen und schien mir schon damals äußerst suspekt! Ja, ganz normal war der nicht! Meine Beunruhigung steigerte sich in schwindelnde Höhen. Schon dachte ich daran, was Alex sagen würde, wenn ich ihr die Hiobsbotschaft übermittelte! Wir sind ja gerade erst umgezogen - würde sie ausziehen? Oder versuchen, die Wohnung alleine zu halten? Nun, wenigstens einen Vorteil hätte das Ganze: Ich müsste mir um meine Rente keine Sorgen mehr machen. Schwacher Trost.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hielt es nicht mehr aus. Ich musste Gewissheit haben. Also sprang ich auf, unter die Dusche, in meine Klamotten und ging in den Keller, um mein Fahrrad zu holen. Der Weg zum Hautarzt war nicht weit, den könnte ich eigentlich auch laufen, aber dazu war keine Zeit. Leider half das Fahrrad auch nicht viel, denn das hatte einen Platten. Der Vorderreifen verliert ständig Luft, obwohl er ganz neu ist. Gerade jetzt, wo man es eilig hatte und es gewissermaßen um Leben und Tod geht, war das natürlich besonders ärgerlich. Aber was half's - Pumpe her und los ging's. Völlig außer Atem stand ich wenig später auf der Straße und machte mich auf zum Ärztehaus. Dort saß, neben vielen anderen, auch ein Hausarzt, das wußte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Hautarzt angekommen, stürmte ich sogleich in die Anmeldung. Nur um dort zu erfahren, dass der Arzt heute keine Sprechstunde hatte. Bitte? Ich stehe hier voller Verzweiflung, male mir das, was mir an Zkunft noch bleiben sollte, in den schwärzesten Farben aus und der Arzt ist nicht da? Die wollen mich doch wohl nicht einfach wieder nach Hause schicken! Dachte ich. Wollten sie aber doch. Bedrückt, aber mit einer Terminkarte in der Hand und einem zweiten Hautarzt in den Gedanken ging ich wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wenig später stand ich beim zweiten Hautarzt auf der Matte. Beziehungsweise auf dem ernüchternd grauen Linoleumfußboden. Die gute Frau besah sich meine Auswüchse an - mit einem leuchtenden Instrument, das so aussah wie eine Kombination aus Lupe und Laserschwert - und teilte mir nach kurzer Besichtigung mit, dass ich mir keinerlei Sorgen machen müsse. "Das sind nur Alterserscheinungen," erklärte sie freundlich. "Hautausstülpungen, ganz harmlos." Mir fiel ein Stein vom Herzen. Auf einmal begann die Sonne durchs Fenster herein zu scheinen und die Vögel sangen in den satt-grünen Zweigen der Bäume. Beschwingt und unedlich beruhigt schwang ich mich auf's Rad, kaufte meiner Freundin einen Strauß Blumen, und machte mich auf den Weg nach Hause. Albern kam mir das alles nicht vor. In meinen Augen war ich dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen. In meinen Augen war dies ein klares 1:0 für mich gegen das Universum. Oder vielmehr ein 1:192827376432, aber trotzdem war es ein Sieg.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112888410219139209?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112888410219139209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112888410219139209' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112888410219139209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112888410219139209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/10/angst-und-bange.html' title='Angst und Bange'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112680246912944397</id><published>2005-09-15T18:41:00.000+02:00</published><updated>2005-09-15T18:41:09.670+02:00</updated><title type='text'>Mehr Ehrlichkeit bei der CDU</title><content type='html'>Ach, die Tücken der Technik! Gestern habe ich mich im Forum der CDU-Website (&lt;a href="http://diskussion.cdu.de/index.html"&gt;http://diskussion.cdu.de/index.html&lt;/a&gt;) angemeldet, um einmal die Arbeitslosenzahlen zwischen 1993 und 1998 zur Diskussion zu stellen. Und ihr werdet nie drauf kommen, welcher Beitrag bereits heute morgen verschwunden war! Natürlich weiß ich, dass die CDU für jede Form der offenen Auseinandersetzung einsteht und mehr Ehrlichkeit möchte! Darum wollte ich natürlich nicht, dass da ein schlechtes Licht auf die Moderatoren des Forums fällt. Also habe ich einen zweiten Anlauf unternommen und hoppla! Mein Login funktionierte nicht mehr! Da muss doch irgendetwas an der Forumssoftware nicht stimmen. Oder? Vielleicht versucht ihr es selbst mal...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112680246912944397?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112680246912944397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112680246912944397' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112680246912944397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112680246912944397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/09/mehr-ehrlichkeit-bei-der-cdu.html' title='Mehr Ehrlichkeit bei der CDU'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112672673288560881</id><published>2005-09-14T21:38:00.000+02:00</published><updated>2005-09-14T21:47:29.760+02:00</updated><title type='text'>Denken, dann wählen!</title><content type='html'>&lt;p&gt;Nun ist es fast soweit - nur noch ein paar Tage bis zu den Wahlen und mir wird es von Tag zu Tag schlechter, insbesondere wenn ich die Wahlprognosen sehe. So war es zwar beim letzten Mal auch schon, doch ich weiß nicht – ich hab da eine schlimme Ahnung! Dabei sind das so ziemlich die wichtigsten Wahlen seit Langem. Richtungweisend, sagen die Medien und sagen sonst nicht viel. Wie immer. Die offenbar witzigsten Wahlen seit Langem sind sie schon jetzt, lange vor dem Wahltermin. Da trötet Elton für eine Burgerbude in die "Wahlposaune" und wirbt für weniger Abgaben, während die geistige Nulllösung von TV Total die dummgeflimmerte Bevölkerung aufruft, schon einen Tag vor der Wahl gewissermaßen ihre Vor-Stimme abzugeben. Aber Spaßgeneration beiseite, vielleicht sollten wir wirklich mal für eine Sekunde nachdenken, bevor wir zu den Wahlen gehen – falls wir zwischen Party-Kater und Mittags-Talk überhaupt dazu kommen. Ich meine, es geht immerhin um unsere Zukunft. Damit meine ich jetzt nicht die Zukunft in Tausend Jahren, mit fliegenden Untertassen und all dem Zeug, sondern Deine und meine eigene Zukunft. Kurz gesagt geht es darum, ob du auch morgen noch die Butter auf Deinem Brot bezahlen kannst oder ob Du Dir stattdessen den Buckel krumm schuften darfst, bis Du nicht mehr krauchen kannst, danach keinen vernünftigen Arzt bekommst, weil Du Dir aufgrund Deines geringen Lohnes keine Zusatzversicherung leisten konntest und dann, wenn Du nur noch auf dem Zahnfleisch kriechst, Deinen Job ganz verlierst, weil es keinen Kündigungsschutz mehr gibt. Denk mal drüber nach. Das sind keine lustigen Wahlen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum Du genau nachdenken solltest? Pass auf – darum geht’s: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel um die Frage, was dem deutschen Mo... Volk lieber ist: Jetzt die Ökosteuer zu bezahlen, wo Benzin noch halbwegs erschwinglich ist und dieses Geld in die Förderung alternativer Energien zu stecken oder lieber jetzt so lange "billigen" Sprit zu tanken, bis keiner mehr da ist und danach in die Röhre zu schauen, weil die alternativen Energien auch nicht da sein werden. An dieser Stelle vielleicht eine kleine Erläuterung für all jene potenziellen CDU-Wähler, die damals den Sprung in die sechste Klasse knapp verpasst haben: Das Benzin, mit dem Du Deinen BMW tankst, besteht aus Erdöl. Das ist eine eklige, zähe Suppe, die aus der Erde kommt. Und zwar aus so etwas wie unterirdischen Seen. Ich sage das jetzt bloß, falls Du angenommen haben solltest, die ganze Erde bestehe aus Erdöl - haha. Nein, tut sie nicht. Es gibt nur ganz, ganz wenig davon und weil wir das Zeug schon so lange aus der Erde saugen, ist bald nichts mehr davon da. Genau wie Dein Cola-Becher bei der Burger-Bude. Wenn Du ihn ausgetrunken hast, ist er leer. Der Unterschied ist nur, dass wir keine neuen unterirdischen Erdölseen kaufen können. Es gibt nur die, die wir schon haben und die sind bald leer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlaue Leute kamen also auf die Idee: Man könnte ja auch andere Energien nutzen, wenn das ganze Erdöl alle ist! Die Sonne zum Beispiel. Die scheint immer, völlig kostenlos! Oder den Wind, der ist auch immer da und völlig umsonst! Also setzen sich Forscher in ihre Labors (wäre jetzt zu schwierig zu erklären, steht aber meist kein Fernseher drin und ist trotz der Kacheln auch kein Klo) und denken darüber nach, auf welche Weise man die Sonne und den Wind nutzen könnte, um Energie zu gewinnen. Hier solltest Du auch aufpassen, denn Dein BMW fährt auch mit Energie und, mal ehrlich, die Bunnies finden das ziemlich uncool, wenn Du Deine Karre schieben musst, nur weil das Erdöl alle ist und niemand hat's gemerkt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die CDU weiß das alles auch. Angela Merkel ist eine kluge Frau, das sieht man schon an ihrem intelligenten Gesichtsausdruck. Und auch Stoiber, der Einstein aus Oberbayern. Der hat nicht nur so einen stolzierenden Schritt wie Hitler, sondern bestimmt auch genauso lustige Ideen! Natürlich wissen die Beiden, dass das Erdöl in ein paar Jahren alle sein wird. Aber sie wollen lieber keine alternativen Energien fördern. Was sie stattdessen tun wollen, wissen sie auch nicht. Da forschen bestimmt schon die Japaner dran, denkt Angie. Deutschland muss ja nicht überall führend sein. Sicher ist mal, dass die Deutschen nicht zu viel für ihren Sprit bezahlen wollen – verständlich. Also wollen Angie und Edmund dem deutschen Biedermann geben, was er will, koste es, was es wolle. Und bis das Erdöl dann wirklich alle ist, haben Angie und Ede ihre Schäfchen längst im Trockenen und schaukeln sich gemütlich auf der Veranda ihrer Vorstadtvilla die Eier (&lt;em&gt;sag jetzt bitte nicht, dass Angie gar keine hat – da wär ich mir nicht so sicher!&lt;/em&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und auch darum geht es: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Arbeit macht frei“. Sorry, ich meine „Sozial ist, was Arbeit schafft“. Einer der Wahlsprüche, mit der die CDU auf Stimmenfang geht. Und zu den sozialen Wahlversprechen gehört die Abschaffung des Kündigungsschutzes. Den will Angie nämlich auch nicht mehr. Schließlich ist sie jetzt in der Regierung, wer braucht da noch Kündigungsschutz? Außerdem denkt Angie, dass die Unternehmen mehr Menschen einstellen, wenn sie sie leichter entlassen können. Klingt logisch? Nein? Ist es auch nicht. Genau genommen will Angie damit nur ihren Freunden in der Wirtschaft einen Gefallen tun, die so viel für ihren schweren Wahlkampf gespendet haben. Wahrscheinlich hat Angie noch niemand gesagt, dass Firmen dich schon jetzt von einem Tag auf den nächsten entlassen können - über ein halbes Jahr lang ab dem Datum deiner Einstellung. Wenn du jetzt also wirklich bei deiner Arbeit Mist baust, kann die Firma dich sowieso entlassen – dazu muss nicht erst der Kündigungsschutz abgeschafft werden. Das weiß Angie auch, deshalb vermeidet sie solche Fragen lieber. Muss ja nicht gleich jeder wissen, dass die Idee totaler Quatsch ist. Eigentlich geht es nämlich nur darum, den Unternehmen in den Arsch zu kriechen. Wenn Angie dann wirklich Bundeskanzlerin wird, kann dich deine Firma auch nach Jahren noch einfach so entlassen. Was sehr praktisch ist – für die Firma, nicht für dich. In wie fern Angie damit das Problem der Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen will, habe ich ebenso wenig verstanden wie du. Falls es für dich Sinn machen sollte, kannst du’s mir ja erklären. Wenn nicht, pass auf, wo du Sonntag dein Kreuz machst! Solltest du nämlich noch Arbeit haben, kann es damit ruck-zuck vorbei sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5 Millionen Arbeitslose – mehr als 10 Prozent der Bevölkerung. Der Hauptvorwurf der CDU gegen die SPD. Ihrer Meinung nach seien die Arbeitslosenzahlen in Deutschland unter der SPD so stark angewachsen wie nie zuvor. Dabei scheint die CDU aber einiges zu vergessen. Zum Beispiel: &lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Arbeitslosenquote 1993 (unter der CDU): &lt;strong&gt;8,9 Prozent&lt;/strong&gt;, &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Arbeitslosenquote 1994 (unter der CDU): &lt;strong&gt;9,6 Prozent,&lt;/strong&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Arbeitslosenquote 1995 (unter der CDU): &lt;strong&gt;9,4 Prozent,&lt;/strong&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Arbeitslosenquote 1996 (unter der CDU): &lt;strong&gt;10,4 Prozent,&lt;/strong&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Arbeitslosenquote 1997 (unter der CDU): &lt;strong&gt;11,4 Prozent,&lt;/strong&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Arbeitslosenquote 1998 (unter der CDU): &lt;strong&gt;11,1 Prozent,&lt;/strong&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Arbeitslosenquote 1999 (unter der CDU): &lt;strong&gt;10,3 Prozent.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Statistisches Bundesamt)&lt;/span&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Also wenn mir einer erklären kann, inwiefern die 10 Prozent Arbeitslosigkeit 2005, unter der SPD, so viel mehr sein sollen als die im Schnitt 10 Prozent Arbeitslosigkeit von 1993 bis 1999, unter der CDU, dann immer her mit der Erklärung – ich bin sehr gespannt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auch wichtig:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Außenpolitik. Es ist eine Menge los auf der Welt zurzeit. Und das meiste ist nicht besonders erfreulich. Wir hatten den 11. September und danach zwei knackige Kriege, bei denen es um Waffen ging, die es gar nicht gibt. Die Kriege gibt’s allerdings immer noch und US-Präsident Bush (nebst seinen Freunden) reibt sich schon seit Jahren kräftig die Hände. Bald wird er sich auch den Hintern reiben dürfen, denn in genau diesen wollen Angie und Edmund dem guten Georgie gemeinsam kriechen. Hoffentlich geht Frau Merkel dabei nicht die schöne neue Frisur flöten, die sie sich extra zum Wahlkampf hat aufsetzen lassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem 11. September, der sich für Bush und die Mächtigen in den USA als überraschend praktisch erwiesen hat, hat sich im Land der unbegrenzten Freiheit so manches verändert. Unter großem Jubel und Patriotismusgebrüll hat Bush seine eigenen Landsmänner in einen Krieg geschickt, den es gar nicht geben dürfte (und in den Angie auch die Bundeswehr geschickt hätte, wäre sie am Ruder gewesen). Sie sollten im Irak Waffen finden, von denen selbst der US-Außenminister – zugegeben, mit etwas Verspätung – sagt, dass es sie gar nicht gab. Würde mich mal interessieren, wie Angie jetzt darüber denkt. Aber die Frage stellt keiner. Sollte man aber – immerhin will sie uns ja alle als Bundeskanzlerin anführen. Sollte uns schon interessieren, wem wir da hinterherlaufen, oder? Ich meine, du kennst sicher auch jemanden, der beim Bund war, oder? Wie gefällt dir die Vorstellung, er wäre nur mit einem Bein aus einem Krieg zurückgekommen, bei dem es nur um Kohle ging? Oder als nervliches Wrack? Oder gar nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, das Ganze ist weit weg – der Krieg ist weit weg, die USA sind weit weg, Bush ist weit weg. Das meiste kennen wir nur aus dem Fernsehen. Aber wir wissen, dass sowohl Angie als auch Edmund dem Ganzen nicht wirklich abgeneigt waren. Das machen sie selbst ganz offensichtlich. Deshalb sollte sich uns die Frage stellen: Gewinnt die CDU tatsächlich die Bundestagswahl, wie weit wird das alles dann noch entfernt sein? Denk mal drüber nach. Wie viele von Bush’s kaputten Ideen wird Angie so genial finden, dass sie sie auch bei uns einführen will? Werden wir erst wach, wenn sich auch bei uns die ersten Selbstmordattentäter in die Luft jagen? Ich denke, jetzt haben wir noch die Gelegenheit, uns Sicherheit zu verschaffen und die richtige Seite zu wählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sehr man bei einer Wahl ins Klo greifen kann, haben uns die Amerikaner vorgemacht. Sie haben eine echte Witzfigur zum Präsidenten. Einen geisteskranken, gefährlichen Schimpansen. Das sollten wir ihnen lieber nicht nachmachen - ich finde schon, dass das eine wichtige Wahl ist! &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112672673288560881?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112672673288560881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112672673288560881' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112672673288560881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112672673288560881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/09/denken-dann-whlen.html' title='Denken, dann wählen!'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112619621672845611</id><published>2005-09-08T18:16:00.000+02:00</published><updated>2005-09-08T18:16:56.800+02:00</updated><title type='text'>Sommer, Sonne, Suchauftrag</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-post"&gt;Wir sitzen gerade in Alanya in der Türkei, wo wir unseren Sonnenurlaub geniessen wollen. Erholen wollten wir uns. Und über alle Maßen erholsam fing es auch gleich am Flughafen an. Dort hatten wi nämlich plötzlich keinen Koffer mehr, den wir ins Hotel hätten schleppen müssen. Der Koffer war verloren gegangen und niemand wußte, wohin. Jetzt sind wir bereits den zweiten Tag in Alanya und unser Gepäck ist noch immer verschollen. Dafür haben wir mittlerweile einen Sonnenbrand, der sich gewaschen hat! &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112619621672845611?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112619621672845611/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112619621672845611' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112619621672845611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112619621672845611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/09/sommer-sonne-suchauftrag.html' title='Sommer, Sonne, Suchauftrag'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112530368222899001</id><published>2005-08-29T10:21:00.000+02:00</published><updated>2005-09-01T23:02:04.923+02:00</updated><title type='text'>Bonjour Paris!</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Einen wunderschönen guten Morgen aus Paris, der Stadt der Kunst und der Liebe - wobei es jedoch keineswegs eine Kunst ist, sich in diese Stadt zu verlieben! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es ist kurz nach halb 10 und auf der Straße vor dem Hotel tobt das Leben, ein stetiges Brummen und Dröhnen. Es hört sich so an, als würden sie mit Panzern die Straße hinauf und hinunter fahren. Morgens vom Verkehr geweckt zu werden, ist wohl der Preis, den man zahlen muss, wenn man sich direkt im Zentrum von Paris einmietet. Der Lämr auf der Straße konnte allerdings nicht verhindern, dass wir das Frühstück verschliefen. Nun, immerhin bot sich damit eine gute Gelegenheit, eine der vielen Brasserien und Cafes auszuprobieren, die sich die ganze Straße entlang ziehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heute beginnt unser dritter Tag in Paris, den wir mit einem Bummel durch die Stadt verbringen wollen. Die Pariser Unterwelt, Sacre Coeur, den Eiffelturm, verschiedene Friedhöfe, Pigalle und das nächtliche Paris haben wir bereits hinreichend erkundet - einiges steht aber noch aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Paris ist eine Stadt, in deren Architektur und Lebens art man sich nur zu schnell verliebt. Dabei war mir zuerst nicht klar, woran genau das liegen sollte. Schließlich ist es nicht übermäßig grün und alte Gebäude und Mietshäuser gibt es in Berlin schließlich auch! Gibt es auch - aber keine so verspielten wie diese hier! Einige der Häuser hier in Paris erwecken den Eindruck als hätte man mit ihrem Bau einfach begonnen, ohne sich vorher mit jedweder Planung zu belasten. Alles ist herrlich verschieden, dem Auge bieten sich ständig andere Reize, Details, Verzierungen im Stuck. An den Häusern in Paris kann man sich nicht satt sehen. Berlin hingegen wirkt, trotz (oder vielleicht gerade wegen) seiner Geschichte, steriler, aufgeräumter. Die Stadt wirkt dadurch eindeutig sauberer, aber auch kälter und weniger reizvoll. Wer sich für echte Lebensart interessiert, kommt an einem Besuch von Paris nicht vorbei - Paris macht glücklich!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Au revoir,&lt;br /&gt;Sebastian&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112530368222899001?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112530368222899001/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112530368222899001' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112530368222899001'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112530368222899001'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/08/bonjour-paris.html' title='Bonjour Paris!'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112453880815506955</id><published>2005-08-20T13:53:00.000+02:00</published><updated>2005-08-20T13:53:28.183+02:00</updated><title type='text'>Wahlk(r)ampf</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-post"&gt;Die Wahlen stehen vor der Tür. Mal wieder. Die Zeit vor den Wahlen ist immer furchtbar deprimierend. Finde ich zumindest. Man traut sich gar nicht mehr, den Fernseher einzuschalten, aus Angst, von irgend eines Idioten hirnlosem Gequatsche so auf die Palme getrieben zu werden, dass man sich am Ende das Tanchiermesser aus der Küche schnappt und auf die Straße rennt, um irgendwelche Leute zu massakrieren, die dann wahrscheinlich noch nicht einmal wissen, welchem Umstand sie diesen äußerst spektakulären Höhepunkt in ihrem Leben zu verdanken haben. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;Die Zeit vor den Wahlen ist immer ungemein frustrierend. Man diskutiert mit Freunden, bewertet den einen Kandidaten und den anderen, wägt des einen Forderungen gegen die des anderen ab. Schlußendlich kommt man dann zu dem Ergebnis, dass diejenigen, die den größtmöglichen Schwachsinn verbreiten zugleich diejenigen sind, die in der Gunst des Volkes am höchsten stehen. Doch das ist nicht das schlimmste. Das Schlimmste ist, dass man, egal wie oft man schon darüber nachgedacht haben mag, immer wieder an demselben Punkt ankommt. Es ist eine ständige Wiederholung. Dasselbe Spiel immer und immer wieder. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;Wahrscheinlich geht das schon seit Tausenden von Jahren so. Das ist doch erschreckend, oder? Dass wir uns so weit entwickelt haben (wie wir meinen), aber immer noch nicht mitbekommen, wenn uns irgendwelche Loser mit einem Napoleonkomplex, der sich gewaschen hat, zu verarschen versuchen, uns das Wasser abgraben und das Leben zur Hölle machen, anstatt sich einfach mal behandeln zu lassen. Genau genommen kann man es Ihnen nicht einmal vorwerfen. Ich meine, man muss sie sich nur mal ansehen. Sowohl Stoiber als auch Merkel sehen so aus, als hätten sie in ihrer Schulzeit nicht an einem Übermaß an Freunden gelitten. Stoiber ist wahrscheinlich in jeder großen Pause auf dem Klo verdroschen worden und Angie hat keinen abgekriegt bis sie 27 war. Da muss man ja Komplexe kriegen. Ehrlich, das sind schlimme Schicksale und ich bin der letzte, der dafür kein Verständnis hätte. Aber ist das gleich ein Grund, 30 Millionen Leuten den Spaß zu verderben? &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;Es war bestimmt auch nicht besonders lustig, 6 Jahre unter den Nazis zu leben, nur weil ein verrückter Österreicher mit schrägem Bartwuchs sich unverstanden fühlte und an der Kunstakademie nicht angenommen wurde. Eigentlich sollte uns die Geschichte doch sensibilisiert haben, oder? Eigentlich sollten wir doch vorsichtig sein, wenn einer Horde von Anzugträgern urplötzlich einfällt, was für uns alle am Besten ist. &lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;Das ist an der ganzen Sache das Schlimmste, finde ich. Dass sie genau das nicht getan hat. Egal was kommt, egal was passiert, wir werden uns nicht ändern. Wir werden uns auch weiter verarschen und verheizen lassen. Wir werden weiter demjenigen hinterher rennen, der uns den fettesten Braten verspricht, obwohl wir genau wissen, dass wir Glück haben werden, wenn wir uns noch die Butter auf dem Brot leisten können. Und wir werden es mit Freuden tun und dabei jubeln. Vielleicht macht es uns einfach Spaß einer Horde verrückter Langweiler hinterher zu rennen, die zu blöd waren, um als Autoverkäufer oder Versicherungsvertreter Karriere zu machen und deshalb in die CDU eingetreten sind, um sich der Politik zu verschreiben und einer Menge von Leuten mal so richtig auf den Sack zu gehen. Vielleicht ist es aber auch wirklich so wie man sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112453880815506955?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112453880815506955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112453880815506955' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112453880815506955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112453880815506955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/08/wahlkrampf.html' title='Wahlk(r)ampf'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112333243064937875</id><published>2005-08-06T14:47:00.000+02:00</published><updated>2005-08-08T12:09:22.826+02:00</updated><title type='text'>BILD dir uns're Meinung</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Dass die Welt von immer weniger, dafür aber immer größeren Firmenkonglomeraten regiert wird, ist schon lange Normalität. Die Großen fressen die Kleinen und werden ihrerseits von den noch Größeren geschluckt, mal mehr und mal weniger spektakulär. Doch so manche Fusion, Übernahme oder Verschmelzung beschert einem doch mehr als ein flaues Gefühl im Magen - so wie die angekündigte Übernahme der SAT1Pro7 Media AG durch die Axel Springer AG.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses "Verlagshaus" ist verantwortlich für die wahrscheinlich größte Papierverschwendung Deutschlands, die in Form von "Tageszeitungen" wie BILD oder Berliner Zeitung daherkommt - allesamt Druckwerke, die mit Sicherheit einen bedeutend höheren Wert hätten, wären sie gleich als Toilettenpapier in den Handel gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben jenes Verlagshaus hat nun das Fernsehen für sich entdeckt - und mit ihm noch ein weiteres Medium, über welches sich die Weltsicht der ohnehin schon schwachgeistigen Konsumentenschaft noch effektiver formen lässt: Bild dir uns’re Meinung!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;An der Qualität der Produktionen von SAT1 oder Pro7 wird sich durch den neuen Hausherren wahrscheinlich nichts ändern - die ist ohnehin schon auf bestem BILD-Niveau. Doch ich frage mich, ob eine so massive Gleichschaltung gut sein kann für das, was wir bei uns "Demokratie" nennen. Dass sowohl die BILD als auch die B.Z. (letztere zumindest im Berliner Raum) eine enorme Popularität besitzen, kann niemand verleugnen, der morgens mit der U-Bahn fährt und sich plötzlich mit Dutzenden hirnloser Mitfahrgäste konfrontiert sieht, die - egal welchen Alters - allesamt den Eindruck erwecken, noch vor Abschluss der 8. Klasse von der Schule geflogen zu sein und ihre mageren Kenntnisse der deutschen Sprache nun dazu verwenden, sich über die Lektüre der BILD (respektive B.Z.) etwas anzueignen, das man im Falle einer anderen Zeitung als Wissen bezeichnen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Axel Springer Verlag, immerhin der größte in Deutschland, verbreitet bewußterweise kein Wissen, sondern Meinungen - egal, ob richtig oder falsch. Und mit diesem Halbwissen (im besten Falle) gehen die Leute schließlich hin und treffen die Entscheidungen ihres Lebens - darüber, was sie essen und was nicht, welche Musik sie gern hören und welche nicht, welcher Schauspieler gerade angesagt ist und welcher in der Bedeutungslosigkeit verschwindet und... welche Partei man wählt und welche nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Und an dieser Stelle meldet sich dieses ungute Gefühl. Mir ist es ehrlich egal, mit welcher Retortenmusik sich die Leute die ohnehin schon leeren Taschen ausräumen lassen - sollen sie, viel Spaß dabei und selber schuld. Aber wenn ich daran denke, dass Millionen von geistesschwachen Propaganda-Opfern ihre Meinung von der BILD bilden lassen - ihre politische Meinung - und dann hingehen und wählen, dann wird mir, um ganz ehrlich zu sein, schlecht &lt;em&gt;(aus welchem Grund BILD-Leser ein Wahlrecht haben, kann ich sowieso nicht nachvollziehen. Einen Papageien kann ich schließlich auch nicht zur Wahl schicken, obwohl der mindestens genau so viel Ahnung hat)&lt;/em&gt;. An diesem Punkt geht es nämlich nicht mehr nur um das Leben des Einzelnen. Wenn ein Haufen verdummter Irrer es für eine coole Idee hält, CDU zu wählen, "weil SPD und Grüne an allem Schuld sind", wenn die BILD das schreibt, dann bin ICH davon auch betroffen. Denn ich muss die Suppe dann mit auslöffeln! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Wir bilden uns viel ein auf unsere Demokratie - und das sollten wir auch. Demokratie ist eine feine Sache. Aber sie hat einen Haken: Sie funktioniert nur dann, wenn alle, die an ihr teilnehmen - nämlich das Volk - eine so vielseitige Bildung besitzen, dass sie überhaupt in der Lage sind, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Eine Demokratie, die von einem gleichgeschalteten, verdummten Volk geführt wird, ist keine Demokratie, sondern eine Diktatur, die angeführt wird von demjenigen mit der lautesten Stimme. Darüber sollte man vielleicht mal nachdenken. Wie sagte doch Mark Twain einst passend: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;"Man sollte sehr vorsichtig sein mit dem, was man in seinen Kopf hineintut, denn man bekommt es nur sehr schwer wieder heraus."&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112333243064937875?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112333243064937875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112333243064937875' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112333243064937875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112333243064937875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/08/bild-dir-unsre-meinung.html' title='BILD dir uns&apos;re Meinung'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112121165684718147</id><published>2005-07-13T01:40:00.000+02:00</published><updated>2005-08-08T12:51:14.990+02:00</updated><title type='text'>Mike Oldfield</title><content type='html'>&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Es ist schon seltsam, welche Dinge in unserem Gedächtnis wir mit bestimmten Musiktiteln verbinden, oder? Mir geht das immer mit Mike Oldfield so, zum Beispiel. Immer wenn ich Mike Oldfield höre, muss ich an das Wochenendhäuschen meines Onkels denken, in dem wir als Kinder oft waren. Eigentlich nicht so sehr ein Wochenendhaus als vielmehr eine Wochenendwohnung in einem kleinen Dörfchen namens Münchehofe. Das Dorf selbst schien, so zumindest kommt es mir heute vor, nur unwesentlich größer zu sein als das Haus selbst, war jedoch von großen Wiesen umgeben, auf denen im Sommer die Schafe weideten. Die Wiesen waren sehr abschüssig, so dass man, wenn man sie hinunter rannte, zwangsläufig immer schneller rennen mußte, um sich nicht lang hinzupacken. Außerdem gab es jede Menge Wald und in einem davon einen alten Doppeldecker-Bus. Wie der dahin gekommen war, ist mir heute noch schleierhaft, aber er mußte schon ziemlich lange da gestanden haben, denn außer einem Gerippe mit einer langen Schnauze war nicht mehr viel übrig. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Doch zu meinen Mike Oldfield-Erinnerungen gibt es auch eine witzige Anekdote. Diese hat mit einer ehemaligen Freundin zu tun und dem Umstand, dass ich eine Zeitlang nicht ohne Musik einschlafen konnte. Meine damalige bessere Hälfte hatte dafür Verständnis, solange sie nicht diese spezielle CD von Mike Oldfield hören mußte. Ich habe das nie verstanden, bis sie mir erklärte, ich könne ja wohl kaum erwarten, dass sie zur Filmmusik zu "Der Exorzist" schlafen würde! Den Film habe ich übrigens bis heute nicht gesehen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="mobile-post"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Gut' Nacht!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112121165684718147?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112121165684718147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112121165684718147' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112121165684718147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112121165684718147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/07/mike-oldfield.html' title='Mike Oldfield'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112060613272630331</id><published>2005-05-26T01:28:00.000+02:00</published><updated>2005-08-08T12:56:33.696+02:00</updated><title type='text'>Fragwürdig</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Geben wir's zu: Die Bücher von Dan Brown - Sakrileg und Illuminati - haben sich endgültig zu einer Art Massenphänomen gemausert und sind dabei in einen Bereich geschliddert, in dem eine vielleicht halbwegs ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema nahezu unmöglich ist: "&lt;em&gt;Ach, DAS schon wieder!&lt;/em&gt;" Dabei hätten sie eine vielleicht etwas weitergehende Betrachtung durchaus verdient. Zwar sind beide Bücher im engsten Sinne Kriminalromane, basieren jedoch durchaus auf Tatsachen, wie ein umfangreicher Quellennachweis zu verstehen gibt, der es vielleicht wert wäre, im Internet recherchiert zu werden: Die Informationen sind immerhin vorhanden, man braucht sie sich ja nur anzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wozu gibt es schließlich das Fernsehen. Und wozu ... nun, ich sage mal "Wissenschaftssendungen". In eine eben solche, nämlich das überaus anspruchsvolle (hüstel) ProSieben Galileo, hat es das Sakrileg nun geschafft: ProSieben fühlte sich offenbar berufen, den Da Vinci Code zu entschlüsseln - immerhin, wer wäre besser dazu geeignet (gequältes Lachen)? Schnurstracks schickt ProSieben den guten Aiman nach Rom und rund um die halbe Welt, damit er sich direkt an der Quelle ein Bild mache. Genau so gut hätte man ihn allerdings auch nach Kasachstan verfrachten können - der Informationsgehalt für den begierigen Zuschauer wäre wahrscheinlich derselbe gewesen. Nun, immerhin konnte Aiman einen kurzen Urlaub genießen. Er hätte sich allerdings wohl auch über den Besuch einiger Orte gefreut, die für die Recherche relevant gewesen wären. Aber sei's drum!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Freunde von Galileo - Hand aufs Herz und mal ganz ehrlich: Welchen Sinn hat es, glaubt ihr, einen katholischen Padre in Rom zu befragen, ob auf dem letzten Abendmahl von Davinci wirklich Maria zu sehen ist? Sagt mir das und erlöst mich von meinen Qualen! Das ist doch lachhaft. Genau so gut könnte ich Bill Gates nach den Vorzügen von Open Source-Software befragen oder mich bei Schily erkundigen, ob er wirklich meint, die Anarchie sei der richtige Weg für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Hat der Begriff 'Lächerlich' eigentlich eine Steigerung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es kam ja noch viel besser! Gut, ob die Illuminaten wirklich eine Art Wegweiser mitten in Rom aufgestellt haben, darf zumindest in Frage gestellt werden; aber die Argumentation, Leute, die Argumentation! Wirklich, man verliert ja jeden Glauben an die Menschheit! Da geht Aiman der Weise doch tatsächlich hin und fragt einen Kunstmaler (!) auf dem Piazza Navona, ob die Taube auf dem Obelisken, der dort steht, tatsächlich zum Hauptquartier der Illuminaten zeige. Ich vertraue einmal darauf, dass ich während der entsprechenden Passage in eine Art Delirium gefallen war und deshalb eurer Erläuterung nicht folgen konnte, der entsprechende Lebenskünstler sei in Wahrheit in römischer Historiker und habe sich der Pinselei nur als Hobby verschrieben. So ist es doch, oder? Sagt mir, dass das so ist! Jener nämlich wies den guten Aiman darauf hin, die Taube werde jedes Jahr abgeschraubt und von der Stadtreinigung gesäubert. Danach zeige sie stets in eine andere Richtung. Klar - damit war Brown's Darlegung für den guten Eier-Mann hinreichend widerlegt. Ob allerdings zur besagten Zeit, vor immerhin mehreren hundert Jahren, überhaupt eine Stadtreinigung exisiert hat, die die Taube hätte abschrauben können, nein, das fragt Aiman nicht. Davon einmal abgesehen tut sich dem Zuschauer die brennende Frage auf, ob Aiman schon einmal ein Schraubgewinde benutzt hat. Oder kommt das erst in einer späteren Sendung dran? Wie viele Möglichkeiten gibt es, zum Beispiel, den Verschluss einer Flasche zuzuschrauben, so dass er plötzlich in einer ganz anderen Position "einrastet"? Nicht wirklich viele, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem sehr enttäuschend, platt und oberflächlich bis zum Exzess. Das einzig Gute war die entblöste Brust, die, mehrfach in der Totalen eingeblendet, den Zuschauer wahrscheinlich vom Thema ablenken sollte. Gut: wer drauf steht. Damit entsprach Galileo Sakrileg zwar durchaus dem gewohnten Pro7-Niveau, ärgerlich ist's aber trotzdem. Zumal das Thema damit erfolgreich jeder halbwegs interessierten Erkundung entzogen und vollends ins Reich des LÃ¤cherlichen gezerrt wurde - gut gemacht, der Vatikan wird's euch danken! Vielleicht sollte das Galileo-Team aber lieber doch auf gewohntem Terrain bleiben und dem nach Wissen lechzenden Volke erklären, wie Pommes entstehen. Ist schließlich wichtig für unsere Weltsicht, richtig? Es lebe der Bildungsauftrag!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112060613272630331?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112060613272630331/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112060613272630331' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060613272630331'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060613272630331'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/05/fragwrdig.html' title='Fragwürdig'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112061137038587746</id><published>2005-05-05T02:56:00.000+02:00</published><updated>2005-08-08T12:59:09.770+02:00</updated><title type='text'>Mai</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Schon wieder Mai! Und dazu noch ein verregneter. Dabei fing die Woche so gut an - fast 30 Grad, nicht schlecht. Doch dann geht es auf die Feiertage zu und was macht das Wetter? Überrascht uns mit Regengüssen und Hagel. Ab und zu scheint mal die Sonne durch die Wolkendecke. Nun, wenigstens ist es nicht so heiß - wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt und brütet, weiß man das durchaus zu schätzen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade eben habe ich einen interessanten Ausspruch von Prof. Joseph Weizenbaum gelesen - dem Mann, der in den 60er Jahren das Computerprogramm ELIZA entwickelt hat. Eine sehr interessante Sache übrigens! Eliza war ein Programm, das gewissermaßen kommunizieren konnte. Dabei reagierte es auf bestimmte Stichworte und die Syntax eines Satzes, den ein Probant eingegeben hatte und gab darauf mit einer scheinbar passenden "Antwort". Einige der Probanten konnten sich so stundenlang mit ELIZA unterhalten und waren der festen Überzeugung, mit einem realen Menschen kommuniziert zu haben. Abwandlungen von ELIZA gibt es auch jetzt noch - aber heute haut das niemanden mehr vom Hocker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei: Weizenbaum ist der Ansicht - und das finde ich nicht nur interessant, sondern auch überaus nachvollziehbar - das Internet sei ein riesiger Schrotthaufen, ein Haufen Mist, in dem man ab und an eine Perle findet, wenn man nur richtig danach sucht. Aber genau das, so führt er aus, können viele Menschen gar nicht mehr. Weizenbaum geht sogar noch weiter und behauptet, Computer wären eine Riesenkatastrophe. Nicht die Computer an sich, die sicher ihre Vorteile haben, sondern unsere aus ihrer Verfügbarkeit resultierende Selbstüberschätzung. So lebten wir in dem Glauben, wir hätten das gesamte Wissen der Welt zu unserer Verfügung - auf Tastendruck, gewissermaßen. Doch was in dem Wust an Informationen im Internet ist eigentlich wirkliche Information? Gute Frage, oder? Und so erachtet Weizenbaum auch nicht den Computer als größte Errungenschaft des Menschen, sondern die Fähigkeit, kritisch zu denken und wahrhaft zuzuhören. Schaut man sich einmal um, so stellt sich einem unweigerlich die Frage, wieviel von dieser Errungenschaft tatsächlich noch vorhanden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich nÃ¤her Ã¼ber Weizenbaum und seine Meinung informieren mÃ¶chte, findet einen interessanten Bericht Ã¼ber ihn auf der Website der c't (http://www.heise.de/ct/03/03/076/).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SchÃ¶ne Feiertage!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112061137038587746?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112061137038587746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112061137038587746' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061137038587746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061137038587746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/05/mai.html' title='Mai'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112061126560909333</id><published>2005-01-01T02:54:00.000+01:00</published><updated>2005-08-08T13:02:21.836+02:00</updated><title type='text'>Willkommen 2005</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Good bye, altes Jahr, willkommen 2005! Es ist der 1.1., gerade dreizehn Uhr und ich sitze und trinke den ersten Kaffee des neuen Jahres, während ich diesen Eintrag verfasse. Im Fernsehen läuft Agatha Christie's wunderbarer "Wachsblumenstrauß". Ein Klassiker, von denen es nicht mehr viele gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Relikt dieser, wenn nicht glücklicheren, so doch in jedem Falle stilvolleren Zeit, ist im scheidenden Jahr von uns gegangen: Peter Ustinov - selbst bekannt aus einigen der schönsten Agatha Christie-Verfilmungen. Ich frage mich wiederholt, welches göttliche Prinzip hinter dem Umstand steckt, dass es scheinbar immer die falschen erwischt... zu gut für diese Welt? Nun, Ustinov zumindest ist in einem hohen Alter in eine andere Welt aufgebrochen - zumindest war er kein seniler Tattergreis. Zurück bleiben wir mit einer Masse an ambitions- und wertlosen Pseudo-Künstlern, deren einzige Legitimation zum Erscheinen in der Öffentlichkeit die schier endlose Verdummung eben derselben ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch sonst hatte das alte Jahr nicht immer das Beste zu bieten. Die Politik verordnet uns einen immer rigoroseren Sparzwang und stopft sich selbst die Taschen voll - in aller Öffentlichkeit und ganz offenbar ohne die geringsten Schuldgefühle. Das Geld, das nicht mehr in die nicht ganz so weiße Weste passt, wird für irgend einen Kram sinnlos aus dem Fenster geworfen und das Volk protestiert ebenso sinnlos gegen Hartz IV, weil es von alldem sowieso nichts mehr versteht. Rosige Aussichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Verstehen: Auch 2004 gab es wieder eine PISA-Studie und auch 2004 haben wir sie mit fliegenden Fahnen verpatzt. Deutschland, das Land der Denker und der Wissenschaften: Was für ein Hohn! Und wer ist schuld? Die Lehrer natürlich: Die einzigen, die, wenn auch völlig frustriert und gleichsam chancenlos, zwischen der Jugend (unserer Altersvorsorge) und deren verblödeten Eltern stehen, genauer zwischen der Jugend und einem Konglomerat aus Medien und Unterhaltung, das mit großem Erfolg drauf und dran ist, unsere künftige Generation so weit zu verdummen, dass sie, wenn sie Glück hat, mit Abschluss der 10. Klasse einigermaßen stockend lesen kann! Dafür hat sie aber die neuesten Klingeltöne auf dem Handy, hält die drei Euro, die sie für 20 Sekunden nerviger Geräusche bezahlt hat für völlig angemessen und ist schon mit 16 so hoch verschuldet, wie ihre Eltern in der Blüte ihres Lebens. Hoch lebe unsere geistige Weiterentwicklung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es geht uns ja nicht alleine so. Die Amerikaner sind mittlerweile so weit, dass sie einen geisteskranken Schimpansen, der ihnen einen Krieg, den Unmut der Welt, ein Sicherheitsrisiko das sich gewaschen hat und einen bitteren Vorgeschmack auf orwellianisches Big Brother beschert hat, nun schon zum zweiten Mal wählen. Peinlicher geht es gar nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch nicht alles im dahinsiechenden Jahr war schlecht, auch wenn sich die obigen Zeilen so anhören mögen. In privater und beruflicher Hinsicht war das letzte Jahr, das erste meiner Selbständigkeit, ein voller Erfolg. Und das nicht zuletzt dank treuer Kunden und Partner, bei denen ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte! Sollte das neue Jahr - zumindest in dieser Hinsicht - ebenso gut verlaufen, wÃ¤re ich wahrlich mehr als zufrieden&lt;/span&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112061126560909333?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112061126560909333/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112061126560909333' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061126560909333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061126560909333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2005/01/willkommen-2005.html' title='Willkommen 2005'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112061118537153289</id><published>2004-11-17T02:53:00.000+01:00</published><updated>2005-08-08T13:06:11.433+02:00</updated><title type='text'>Schon wieder Bush!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Ich! Kann's! Nicht! Glauben! Da hat es diese gottverlassene, hirntote Karrikatur eines Affen doch wirklich und tatsächlich schon wieder geschafft! Und ich war mir so sicher, dass er diesmal nicht wieder gewählt würde, dass ich glatt meinen linken Fuß darauf verwettet hätte! So dumm kann doch kein Mensch sein, dachte ich. Und erst recht nicht so viele. Dachte ich. Ich meine, OK, einmal kann das ja passieren, mit all den Betrügereien und falschen Zählungen damals 2000... aber ZWEIMAL?! Wow, Leute, das ist wirklich ein bißchen zu viel! Mal im Ernst, ich hoffe, dass diejenigen, die auch dieses Jahr wieder brav für Bush gestimmt haben, nie und nimmer nach draußen auf die Straße gelassen werden - so viel Dummheit kann nur gefährlich sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schätze, was mich am wütendsten macht ist die Tatsache, dass die ganzen Lügen, Betrügereien und Verdummungsaktionen dieses grinsenden Idioten gegen sein eigenes Volk (und den Rest der Welt) tatsächlich funktionieren. Ganz ehrlich, das macht einem richtig Angst. Da kann er ganz offen hingehen, läßt ein paar Tausend Leute umbringen, die ihm gar nichts getan haben, besetzt gleich zwei Staaten, die ihm auch nichts getan haben und hinterläßt die ganze Welt in noch größerem Chaos als je zuvor, stopft derweil sich und seinen Buddies die Taschen voll und tut das alles mit einem dicken Grinsen auf seinem Gesicht und nichts passiert! Ich möchte wetten, dass der Idiot jeden verdammten Abend in seinem Oval Office sitzt, über seine Erfolge nachdenkt und sich dabei einen runterholt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In solchen Situationen wünschte ich wenigstens an Gott zu glauben. Oder etwas Ähnliches. Dann wüßte ich zumindest, dass dieser gefährliche Irre irgendwann einmal in der Hölle schmoren muss. Ach was: Im Prinzip müsste man eine völlig neue Hölle erfinden - mit Bonusleveln! Allein für die Tatsache, dass er, während er immer neuen Schaden anrichtet, ständig Gott auf den Plan ruft, müsste jener eigentlich persönlich auf die Erde herabsteigen und den Kerl in schöne dünne Scheiben schneiden. Und wenn Er zu beschäftigt ist: Was soll's? Dann mach ich's!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht sage ich das auch alles nur, weil ich wirklich verärgert bin. Und hilflos. Unglaublich! Da gehen sie tatsächlich hin und wählen ihn NOCHMAL! Wirklich, Dummheit sollte strafbar sein! Ich meine, mal ehrlich: Was ist schlimmer? Im Supermarkt 'ne DVD klauen oder ZWEIMAL Bush zu wählen? Na also!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn man mal drüber nachdenkt: Nicht alle Amerikaner haben Bush gewählt. Einige haben sich sogar bei der Welt dafür entschuldigt (http://www.sorryeverybody.com), dass das halbe Volk ihn wohl mehr oder weniger haben wollte. Es gibt also auch noch normal denkende Amerikaner und sie sind nicht alle bis in die Hoffnungslosigkeit verblödet. Außerdem: Wenn wir mal ehrlich sind, wissen wir doch auch schon, wer nach der nächsten Wahl in Deutschland das Zepter in der Hand halten wird, richtig? Ich meine, es ist nicht so, als wären die Leute hier schlauer als irgendwo anders. Weit davon entfernt! Manchmal kann ich's nur einfach nicht glauben, wie dumm wir alle sind.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112061118537153289?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112061118537153289/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112061118537153289' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061118537153289'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061118537153289'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2004/11/schon-wieder-bush.html' title='Schon wieder Bush!'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112061091984046991</id><published>2004-09-17T02:48:00.000+02:00</published><updated>2005-08-08T13:07:49.230+02:00</updated><title type='text'>Crazy Paradise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Du kennst sie vielleicht auch noch - die gute alte Zeit der BBS-Systeme oder Mailboxen! Nein, nein, lange vor'm Internet! Auch vor CompuServe, vielleicht sogar ein klein wenig vor BTX, oder DatexJ, wie es später hieß. Das Ding mit der pixeligen Grafik, das ungefähr so aussah wie Videotext. Und sogar die hatten schon Pornoseiten! Unfassbar! Nicht, dass ich da jemals gewesen wäre - ich hab's das nur... gehört! Genau. Von einem Freund. Das heißt, einem Bekannten. Einem entfernen Bekannten! Wo war ich stehen geblieben? Ach ja... BBS-Systeme (seufz). Vielleicht kennst Du das ja selbst, hast Dich vielleicht auch des Nachts in den unendlichen Weiten der "DFÜ" verloren, ständig neue Nummern ausprobiert (nein, ich rede immernoch von der DFÜ), und kaltblütig über Long-Distance-Verbindungen gelacht - zumindest solange bis Dich am Ende des Monats die Telefonrechnung aus den Socken gehauen hat, weil Du stundenlang in einer Box in Stuttgart chatten musstest. Wenn Du das alles kennst, hat Dir spätestens an dieser Stelle das Herz zu bluten begonnen, ein kleiner Seufzer stürzt sich aus Deinem Mund ins Ungewisse und Du denkst "Was war das doch für eine geile Zeit!". Recht hast Du! Und weißt Du was? Es gibt eine Renaissance der BBS-Systeme. Anscheinend. Zumindest kommen einige wieder. So zum Beispiel die Crazy Paradise, vormals mit 21 Ports die größte Box in Berlin. Wenn Du Lust hast, schau doch mal rein - vielleicht ist ja jemand da! www.crazy-paradise.de&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112061091984046991?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112061091984046991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112061091984046991' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061091984046991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061091984046991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2004/09/crazy-paradise.html' title='Crazy Paradise'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112061085241177774</id><published>2004-08-24T02:47:00.000+02:00</published><updated>2005-08-08T13:08:47.726+02:00</updated><title type='text'>Mein Rad ist weg</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Mein schönes, treues Fahrrad ist weg! Geklaut. Vom Hof herunter! Wo es angeschlossen war! Man ist wirklch nirgendwo mehr sicher - nicht mal als Fahrrad! Und das gerade, als ich mir vorgenommen hatte, radelnderweise etwas mehr für meine Kondition zu tun, der das ständige vorm-Rechner-hocken nicht gerade zuträglich ist. Aber damit nicht genug: Ich hatte geschlagene zwei Tage damit zu tun, meinen Rechner wieder zum Laufen zu bringen! Und das alles nur wegen eines BIOS-Updates. Welches ich vermasselt hatte...8/ Nun, wenigstens ist er mit neuem Board, etwas mehr Speicher und einem neuen Prozzi etwas flotter am werkeln als vorher. Und leiser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich des Öfteren mal mit der Kamera in Berlin unterwegs bin und einiges an mehr oder weniger Sehenswertem gesammelt habe, dachte ich es wäre keine schlechte Idee, die Ergebnisse als Impressionen ins Web zu stellen. Gedacht, getan: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.meinberlin-online.de"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;meinBerlin-online.de &lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;steht! Schaut mal rein! Ansonsten gibt's nichts Neues zu berichten...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112061085241177774?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112061085241177774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112061085241177774' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061085241177774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061085241177774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2004/08/mein-rad-ist-weg.html' title='Mein Rad ist weg'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112061076648333509</id><published>2004-05-30T02:46:00.000+02:00</published><updated>2007-01-22T17:24:42.353+01:00</updated><title type='text'>Terroristen!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Im Irak (und übrigens auch noch in Afghanistan, für die, die's vergessen haben) tobt der Krieg. Und die "armen Jungs" aus den USA haben mal so richtig die Sau rausgelassen und gezeigt, dass sie eigentlich gar keine so unschuldigen Burschen sind - was für eine Überraschung! Wir erinnern uns noch gern an die Fernsehbilder der Mütter und Geliebten, die ihre "armen Jungs" weinend in den Irak verabschieden, mit Tränen in den Augen und der Hoffnung im Herzen, dass sie recht bald wieder nach Hause zurückkehren mögen. Eine Hoffnung, die der Rest der Welt mit ihnen teilt, oh ja! Denn im Augenblick rennen eine Menge hirnverbrannter, perverser, geisteskranker Idioten in US-Uniform im Irak herum, foltern, morden, ficken kleine Kinder und haben an der ganzen Sache einen Riesenspass, anstatt zuhause in Smallvilletown Inzucht zu betreiben, wie sie es seit eh und je tun, wo es aber wenigstens niemanden stört. Vielleicht sollte man potenzielle CDU-Wählern an dieser Stelle noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass UNSERE Jungs jetzt ebenfalls im Irak wären, um einer Horde größenwahnsinniger Schimpansen zur Seite zu stehen, wenn es nach dem Willen ihres Wahlfavoriten gegangen wäre (ihr wisst so gut wie ich, WER vor Beginn des Krieges extra nach New York geflogen ist, um Georgie-Boy - sinnbildlich - den Schwanz zu lutschen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und bitte fangt jetzt nicht mit dem "Krieg gegen den Terror" an! Was im Irak läuft ist, wie sich offensichtlich gezeigt hat, ein Krieg zwischen den USA und ihren arschkriechenden Anhängern (England, Spanien, Polen etc.) und dem Irak. Nichts mit Terror (zumindest nicht gegen die USA, oder gegen uns). Von uns wollen die Iraker nämlich gar nichts, wollten sie auch nicht. Sie wollen uns nicht töten, uns nicht weh tun und uns auch nicht die Mini-Playback-Show für Große klauen. Mag sein, dass sie an Daniel Kübelbrech Gefallen hätten, aber den können sie von mir aus haben, mir würde es nich fehlen. Sie wollen einfach nur die Amerikaner loswerden, was jedes Volk auf der Welt nachvollziehen kann, in dem die Amerikaner schonmal waren. Für die paar Deutschen, die im Irak getötet wurden, haben sie sich sogar ENTSCHULDIGT. Die hatte man für Amerikaner gehalten. Also beruhigen wir uns. Die Iraker wissen ganz genau, dass wir Deutschen nicht einmarschieren wollten - dank Schröder, wie man nicht müde werden kann zu betonen! Den einzigen Terror, den wir zur Zeit haben, verbreiten die USA ganz alleine, und den sollen sie bitteschön auch alleine ausbaden. Den "armen Jungs", die dabei nicht zu Mami zurückkehren, weine ich persönlich keine Träne nach. Geben wir es zu: Einige von ihnen waren von Anfang an recht enthusiastisch für eine Handvoll "armer Jungs". Die Wahrscheinlichkeit ist viel größer, dass das schon immer ein Haufen kranker Idioten war, die nur zur Armee gegangen sind, weil sie (a) für alles andere zu blöd gewesen wären und weil sie so (b) jemandem mal so richtig die Fresse eintreten konnten, ohne vor Gericht zu landen. So sieht's aus. Kein Verlust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nunja, ebenfalls recht turbulente Zeiten herrschen ja momentan in Israel und den besetzten Gebieten. Wobei es da eigentlich immer turbulent zugeht und neue Meldungen eher am Rande wahrgenommen werden. Die Israelis massakrieren fröhlich vor sich hin und niemand mischt sich ein. Am allerwenigsten die Amerikaner, die Israel im "Kampf gegen den Terror" eigentlich schon dem Erdboden gleich gemacht haben müssten. Haben sie aber seltsamerweise nicht, was vielleicht daran liegt, dass die amerikanische Wirtschaft (und damit die Regierung) jede Menge Freunde in der jüdischen Bevölkerung hat. Höre ich da Buh-Rufe? Das sei Antisemitismus? Halt die Klappe und denk nach!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde den Juden liebend gern besonderen Schutz oder besondere Freiheiten zugestehen, wenn sie aus der Geschichte gelernt hätten. Ich meine, wer, wenn nicht sie sollten am Besten wissen, was es bedeutet, vertrieben zu werden? Dennoch tun sie jetzt genau dasselbe. Sie vertreiben, besetzen fremdes Gebiet, und bringen dessen Einwohner um. Das ist es, was sie tun, kommt ständig in den Nachrichten! Das hat mit Antisemitismus nichts zu tun. Zumal, seien wir ehrlich, die Juden nicht die einzigen waren, die je unter Verfolgung zu leiden hatten - ohne irgend etwas beschönigen zu wollen. Die Christen wurden auch verfolgt. Die Buddhisten wurden verfolgt. Die Moslems werden auch heute wieder verfolgt, die Roten wurden fast ausgelöscht und werden immer noch verfolgt. Die Zigeuner werden verfolgt, wie eh und je, genauso wie die Homosexuellen. Übrigens auch von den Juden. Wie ich das so sehe, erscheinen mir die Juden nicht schützenswerter als alle anderen, denn es sind genau solche Idioten wie alle anderen. Sie schreien nur lauter als alle anderen, wenn sich jemand über sie beschwert.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112061076648333509?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112061076648333509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112061076648333509' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061076648333509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061076648333509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2004/05/terroristen.html' title='Terroristen!'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112061065926317003</id><published>2004-05-15T02:44:00.000+02:00</published><updated>2005-08-08T13:15:04.196+02:00</updated><title type='text'>Neues Design</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Nun, das bisherige Design der Website war wohl nicht so schlecht - aber jetzt isses weg! Es war einfach Zeit für etwas Neues! Puritaner und Gegner von Script-Funktionen wird freuen, dass die neue Site fast gänzlich ohne auskommt! Jetzt kann wieder auf herkömmliche Weise durch die Texte gescrollt werden. Sogar mit Browsern, die nicht zur neuesten Generation gehören!...8)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein DSL funktioniert nicht mehr! Und das schon seit einer vollen Woche (sogar 1 1/2, wenn man die Osterfeiertage hinzu zählt). Für jemanden, der dem Web verfallen ist, ein gar schwerer Schlag! Der Nachteil daran, dass man einen nicht ganz so großen Provider für den Internet-Zugang wählt, ist ganz ohne Zweifel der, dass der Provider nicht ganz so groß ist - und dem entsprechend über weniger Personal verfügt. Wo stolpert man sonst schon über die Tatsache dass man, wenn man den Support anruft, immer dieselbe Stimme am anderen Ende hat? Die einem immer dieselbe, nicht zu optimistisch stimmende Nachricht verkündet, dass "der Carrier des Unternehmens nach dem Fehler sucht aber bisher noch nichts gefunden hat". Man mag ja gegen die Telekom haben was man will, aber der Support funktioniert - schnell! Nun, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben! Zumindest habe ich so die Zeit und Muße gefunden, das schon lange ins Auge gefasste Update dieser Site in die Tat umzusetzen!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112061065926317003?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112061065926317003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112061065926317003' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061065926317003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112061065926317003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2004/05/neues-design.html' title='Neues Design'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112060279406808886</id><published>2004-03-29T01:33:00.000+02:00</published><updated>2005-07-06T02:43:27.760+02:00</updated><title type='text'>Ustinov ist tot</title><content type='html'>Gestern nacht ist Peter Ustinov verstorben. Es trifft doch wirklich immer die Falschen! So sind nun schon zwei meiner Lieblingsautoren auf Nimmerwiedersehen verschwunden - Ustinov und Douglas Adams (am 11. Mai 2001). Und mir tut sich die Frage auf, wer Leute von diesem Kaliber ersetzen mag? Menschen von dem Schlag gibt es doch gar nicht mehr - und es werden zusehens weniger! Zumindest bleiben ihre Werke - zumindest ein kleiner Trost!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112060279406808886?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112060279406808886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112060279406808886' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060279406808886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060279406808886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2004/03/ustinov-ist-tot.html' title='Ustinov ist tot'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112060904683122022</id><published>2003-09-01T02:17:00.000+02:00</published><updated>2005-10-10T08:16:02.216+02:00</updated><title type='text'>Auf eigenen Füßen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Lieber Himmel! Mehr als ein halbes Jahr seit meinem letzten Update hier. Genau genommen fast ein dreiviertel Jahr! Das muss ein neuer Rekord sein. Wobei, verglichen mit den meisten Websites auf meiner Links-Seite ist das noch garnichts. Entweder sind die Leute neuerdings besonders beschäftigt / bequem (wo auch immer ihre persönliche Präferenz liegt), oder der Besitz einer privaten Website ist einfach nicht mehr 'hip'. In dem Fall habe ich wohl einen Trend verpasst!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun aber zum Thema. Was gibt's Neues? Als erstes: Ich habe wieder angefangen, freischaffend zu arbeiten. Und bis jetzt läuft es ausgezeichnet. Dennoch halte ich meine Daumen gedrückt (und du kannst Dir wahrscheinlich denken, wie schwierig es ist, so zu arbeiten!). Genau genommen ist dieser Umstand Teil der Ursache dafür, weshalb ich meine Website so lange vernachlässigt habe. Dabei gäbe es so viel zu tun! Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele Bilder ich meiner Galerie hinzufügen müsste. Und dazu kommen noch ein paar ganz gute Ideen, die nur darauf warten, niedergeschrieben zu werden. Ich fürchte aber, sowohl die Bilder als auch die Ideen müssen noch eine Weile warten. Im Grunde genommen ist die Tatsache dass ich hier sitze und tippe nur ein kläglicher Versuch, wenigstens *diese* Seite auf einem halbwegs aktuellen Stand zu halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens: Moment, zweitens gibt's ja garnicht. Hah... nichts weiter passiert. Zumindest nichts, woran ich mich jetzt im Moment erinnern könnte. Hier um die Ecke stellen sie gerade ein Einkaufszentrum fertig. Ein riesiges, hellgraues Monster - das zweite hier in der Gegend. Und ich habe gerade gelesen, dass es tatsächlich eine Krankheit gibt, die hervorgerufen wird durch unsere Angst, glücklich zu werden. Ist das zu glauben? Da versucht man sein ganzes Leben lang, vollkommenes Glück zu finden und dann, wenn man es fast zum Greifen nahe hat, wird man krank davon! Wir sind schon ziemlich verrückte Kreaturen, das kann ich Dir sagen! Die Krankheit nennt sich übrigens Anhedonie, nur falls Du das wissen wolltest.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112060904683122022?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112060904683122022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112060904683122022' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060904683122022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060904683122022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2003/09/auf-eigenen-fen.html' title='Auf eigenen Füßen'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14225437.post-112060894614608883</id><published>2003-01-01T02:15:00.000+01:00</published><updated>2005-10-10T08:21:38.600+02:00</updated><title type='text'>Jahresend-Resümee</title><content type='html'>Man sollte es nicht glauben: Schon wieder ein Jahr vorbei! Ich weiss nicht ob es daran liegt, dass ich hier recht selten etwas tippe oder ob die Zeit wirklich wie im Fluge dahin rast; es kommt mir vor, als hätte ein neues Jahr gerade erst angefangen und nun steht schon wieder eines vor der Tür. Hoffentlich wird es besser als das letzte (das so schlecht nicht war), hoffentlich wird es jedenfalls nicht schlechter (was durchaus im Rahmen des Möglichen wäre).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Jahr 2002 brachte uns in Europa den Euro, der zwischenzeitlich zum Teuro avancierte, woraufhin sich der Einzelhandel pünktlich zum Weihnachtskaufrausch über schleppenden Absatz beschwert - wen wundert's (abgesehen vom Einzelhandel natürlich), dass der Absatz kriecht, wenn viele der heimlichen Preiserhöhungen noch immer nicht auf ein annehmbares Maß korrigiert wurden. Vielleicht kommen sie ja noch drauf. Bedauern kann ich sie zumindest nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es gab noch mehr: Israel hat Palästina nun offiziell zum Feind erklärt. Wahrscheinlich wollte sich dieser Terroristenstaat nicht länger mit dem mehr als zweifelhaften Vorgehen Sharons abfinden, der den Palästinensern auf deren Territorium nicht nur zunehmend das Wasser und den Lebensraum, sondern auch ihre Souveränität streitig macht. Dass dies schon seit einigen Jahrzehnten so geht und bereits in einigen Massakern auf Seiten der Palästinenser endete (für die Sharon von nicht wenigen als maßgeblich verantwortlich angesehen wird), ist noch lange kein Grund, gleich sauer zu werden, richtig? Also versucht man, die Gewalt, die man selbst mit Gewalt heraufbeschwor, mit noch mehr Gewalt zu bekämpfen. Wie einfallslos! Die Sicht der Welt auf Israel hat sich jedenfalls bei vielen grundlegend geändert - gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Frankreich wäre es dieses Jahr fast in die Hose gegangen - der Rechtsextremist Le Pen sticht den sozialistischen Kandidaten Lionel Jospin im ersten Wahlgang aus. Ein Umstand, mit dem nicht einmal die Franzosen selbst gerechnet hatten und sie waren zurecht schockiert. In Paris demonstrieren mehr als 10.000 Menschen gegen Le Pen. Geläutert stimmte schließlich am Stichtag die Mehrheit wieder für Chirac und die Welt (zumindest die französische) war gerettet - Glück gehabt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Erfurt versetzte ein Schüler das ganze Land in Angst und Schrecken - Im Erfurter Gutenberg-Gymnasium erschiesst ein ehemaliger Schüler 13 Lehrer, zwei Mitschüler sowie einen Polizisten. Anschliessend erschießt sich der 19-jährige Amokläufer selbst. Der Grund liegt - natürlich - beim Fernsehen, bei Computerspielen *gähn* und "Grufti-Musik", keinesfalls jedoch bei den recht seltsamen Schulgesetzen des Landes, die vorsehen, dass ein Schüler, der sein Abitur nicht besteht, nicht nur seinen Abitur-Abschluss nicht erhält, sondern gleich garkeinen. 13 verschenkte Jahre und ein warmes Händeschütteln. Schon schockierend für einen 19-jährigen. Aber davon spricht ja keiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sich ganz an seinem großen Vorbild, den USA, orientierend, bringt Möchtegern-Kanzler Stoiber etwas neues auf den ohnehin schon anspruchs-entleerten deutschen Fernsehschirm: Das Kanzler-Duell. Bei dem er auch prompt mit fliegenden Fahnen untergeht. Recht so. Stoiber wird später sagen, dass es bei der Kanzlerwahl nicht um Sympatie oder Krawatten gehen sollte. Fragt sich nur, wieso er dann überhaupt auf diese Schnappsidee kam. Man kann nur hoffen, dass es bei diesem einen Versuch bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem bereits früh in diesem Jahr der Kampf der USA gegen den Terror seinen Höhepunkt nahm und die Vereinigten Staaten in einem Atemzug sowohl gegen afghanische Taliban-Kämpfer vorgingen als auch gleich gegen das internationale Genfer Abkommen, bereiten sich passend zur friedlichen Weihnachtszeit US-Soldaten für den Einmarsch in den Irak vor. Einen Einmarsch, den es eigentlich garnicht geben sollte, schenkte man den Worten Bush's Vertrauen, der den Irakis noch vor wenigen Monaten das Ultimatum stellte, entweder UN-Waffeninspektoren ins Land zu lassen oder platt gemacht zu werden. Das Ultimatum wurde angenommen - sogar in der Special Extended Version der USA - die Inspektoren sind im Land und dennoch sieht alles nach einem Krieg aus. Wenn man es nicht ohnehin schon wüßte, müßte man sich ernsthaft fragen, worum es Bush eigentlich wirklich geht. Soll er nur den peinlichen Patzer ausbügeln, den Daddy während seiner Amtszeit hingelegt hat oder geht es da doch eher um harte, wirtschaftliche Interessen? Was auch immer es sei: Die Welt ist gespalten. Europa will keinen Krieg (mit Ausnahme der Briten, von denen man es ohnehin nicht anders erwartet hätte) - eine halbe Million Menschen gehen in Europa für den Frieden auf die Straße. Doch auch in den USA steht dem ungeliebten Präsidenten nicht nur Wohlwollen gegenüber [Websites: &lt;a href="http://www.hrw.org/us/index.php" target="_blank"&gt;Human Rights Watch&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.democracymeansyou.com/" target="_blank"&gt;Democracy Means You&lt;/a&gt;]. Viele Gruppen rufen mit Sprüchen wie "We are the rogue state" zum Protest gegen den Irak-Krieg auf. Ob's was bringt wird sich zeigen. Auf ein schönes neues Jahr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14225437-112060894614608883?l=seklammer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://seklammer.blogspot.com/feeds/112060894614608883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14225437&amp;postID=112060894614608883' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060894614608883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14225437/posts/default/112060894614608883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://seklammer.blogspot.com/2003/01/jahresend-resmee.html' title='Jahresend-Resümee'/><author><name>Sebastian</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14077814564700196360</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
